Panorama

"Mega-Dürre" droht Kalifornier sollen 15 Prozent Wasser sparen

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Vorhersagen zufolge könnte Kalifornien das trockenste Jahr seit 1977 erleben.

(Foto: REUTERS)

2020 war es in Kalifornien extrem trocken, und es zeichnet sich ab, dass es in diesem Jahr noch weniger regnen wird. Angesichts der dramatischen Lage ruft der Gouverneur des Bundesstaates die Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Angesichts jahrelang spärlicher Regenfälle und der aktuellen Hitze sollen die Menschen in Kalifornien ihren Wasserverbrauch um 15 Prozent reduzieren. Der Gouverneur des US-Bundesstaates, Gavin Newsom, appellierte an die Bürger, kürzer zu duschen und Grünflächen weniger zu wässern. Auch Industrie, Handel und Landwirtschaft rief er zum Wassersparen auf.

Newsom sprach von einer "Mega-Dürre": Über die vergangenen Jahre hat es in Kalifornien insgesamt deutlich weniger geregnet. Auch der vergangene Winter war vergleichsweise trocken. In der Folge fehlte in den Wasserspeichern Ende Mai schätzungsweise ein Drittel des normalerweise vorhandenen Wassers. Laut der staatlichen Website "Save Our Water" ist es "wahrscheinlich", dass dieses Jahr am Ende noch trockener ausfallen wird als das vergangene, das bereits das fünfttrockenste in der Geschichte Kaliforniens war.

Weitere Rekordtemperaturen erwartet

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Die Lage wurde zuletzt durch die Hitzewelle in einem Großteil des Westens der USA und Kanadas noch verschärft. Für das kommende Wochenende werden weitere Rekordtemperaturen erwartet - darunter bis zu 53 Grad Celsius im kalifornischen Death Valley.

Eine mögliche schwerwiegende Folge der Dürre ist die erhöhte Gefahr von Waldbränden. In den vergangenen Jahren hatten entlang der nordamerikanischen Westküste wiederholt massive Brände gewütet.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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