Millionenschaden im Allgäu Klebeband-Fabrik brennt lichterloh
In einer Klebeband-Fabrik in Immenstadt im Allgäu kommt es nachts zu einem Großbrand. Gebäudeteile stürzen ein, der Sachschaden beläuft sich auf Millionen. 150 Feuerwehrmänner sind im Einsatz. Wie kam zu dem Brand?
Bei einem Großbrand in einer Klebeband-Fabrik in Immenstadt im Allgäu ist ein enormer finanzieller Schaden entstanden. Das Feuer war am frühen Morgen aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen, berichtet die Polizei. Teile einer Halle seien eingestürzt, der Schaden gehe in die Millionen.
Von den Mitarbeitern der Firma wurde niemand verletzt. "Zehn Mitarbeiter der Nachtschicht konnten unverletzt ins Freie flüchten", sagte ein Polizeisprecher. Allerdings erlitt ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten eine Rauchgasvergiftung.
Mit etwa 150 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr an, um die Flammen zu löschen und den Rauch zu bekämpfen. Noch am Vormittag schwebte eine Rauchwolke über dem Brandort. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Schadstoffmessung des Landratsamtes Oberallgäu habe jedoch einen "unbedenklichen Wert" ergeben, hieß es.