Panorama

Bislang zwei Männer tot geborgenLawine verschüttet Skifahrer im Aostatal

15.02.2026, 16:32 Uhr
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In Medienberichten ist von insgesamt bis zu sechs verschütteten Skifahrern die Rede. (Foto: picture alliance/dpa/Italienische Bergwacht)

In den italienischen Alpen hält sich eine Gruppe Skifahrer abseits der Pisten auf, als sich plötzlich eine Lawine löst. Mindestens zwei Männer verlieren ihr Leben, eine weitere Person ist schwer verletzt. Die Retter befürchten, dass sich noch mehr Menschen unter dem Schnee befinden könnten.

Bei einem weiteren Lawinenunglück in den Alpen sind mindestens zwei Skifahrer ums Leben gekommen. Im italienischen Aostatal konnte die Bergwacht einen Mann nur noch tot aus den Schneemassen bergen. Einer starb kurz danach. Ein weiterer Skifahrer musste in kritischem Zustand mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Turin gebracht werden. Nach weiteren möglichen Opfern wird gesucht. In Medienberichten war von insgesamt bis zu sechs verschütteten Skifahrern die Rede.

Die Lawine hatte sich nach ersten Angaben am Vormittag gegen elf Uhr gelöst. Die Skifahrer waren abseits der präparierten Pisten oberhalb des Ortes Courmayeur in einem Seitental unterwegs. Nach Angaben der Bergwacht kommen die Opfer vermutlich aus Frankreich. In der norditalienischen Region Trentino den Alpen ging ebenfalls eine Lawine ab. Dort gelang es nach Angaben der Rettungsdienste anderen Skifahrern aus eigener Kraft, eine verschüttete Person aus den Schneemassen zu ziehen.

Erst am Donnerstag waren in den Alpen insgesamt fünf Wintersportler in zwei Lawinen ums Leben gekommen. In Frankreich wurden drei Skifahrer in den Tod gerissen. In der Schweiz starben zwei Personen bei einer Skiwanderung. Die drei Verunglückten in den französischen Alpen gehörten zu einer Gruppe von sechs Skifahrern, die in Begleitung eines Skilehrers abseits der Pisten unterwegs waren und von den Schneemassen erfasst wurden, teilte der Wintersportort Val d'Isère mit. Die Gruppe habe über die obligatorische Sicherheitsausrüstung verfügt, sei aber trotz einer Warnung vor erhöhter Lawinengefahr aufgebrochen, hieß es.

Nahe der Schweizer Gemeinde Airolo wurden drei Wintersportler bei einer Skiwanderung von einer Lawine erfasst, wie die Polizei des Kantons Tessin mitteilte. Zwei von ihnen starben, die dritte Person blieb unverletzt. Seit Beginn des Winters hatten sich in den Alpen bereits mehrere tödliche Unglücke beim Abgang von Lawinen ereignet. Dabei kamen auch mehrere Deutsche ums Leben.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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