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Eltern akzeptieren Liebe Lehrerin geht Affäre mit Schüler ein

Sie ist 22, er 18 Jahre alt: Grundsätzlich ist es nicht ungewöhnlich, wenn der Altersunterschied zwischen Sexpartnern vier Jahre beträgt. Trotzdem wird eine Frau in den USA festgenommen. Der Grund: Sie ist Lehrerin und ihr Liebhaber ein Schüler.

Verbotene Liebes-Abenteuer zwischen Lehrkräften und Schülern sind immer wieder ein Thema - vor allem in den USA. Nun wurde eine 22-jährige Lehrerin aus dem Bundesstaat Connecticut verhaftet, nachdem ihre Affäre mit einem vier Jahre jüngeren Schüler aufflog.

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Das Gesetz in Connecticut verbietet es Lehrern prinzipiell, sexuell mit ihren Schülern zu verkehren.

(Foto: imago/Westend61)

Wie die britische "Sun" berichtet, unterrichtete Tayler B. in West Hartford Sport und Sozialwissenschaften. Nur wenige Wochen nach ihrem Jobantritt an der Conard High School verliebte sich einer der Schüler in die Lehrerin und bat sie um ihre Telefonnummer. Schon bald darauf sollen sich die beiden Turteltäubchen mehrmals nach dem Unterricht verabredet haben.

Die Schäferstündchen fanden den Ermittlungen zufolge überwiegend in der Wohnung der 22-Jährigen statt. Dort näherten sich die Lehrerin und der 18-Jährige immer weiter an und verliebten sich ineinander, heißt es weiter. In der Wohnung hatten die beiden schließlich mehrmals Sex.

Obwohl das Paar die Beziehung geheimhielt, bekam ein anderer Schüler davon Wind und verständigte den Schulleiter. Als die Beamten die Eltern des namentlich nicht genannten 18-Jährigen aufsuchten, reagierten diese anders als erwartet. Sie waren bereits über die Beziehung informiert, hatten aber nichts dagegen, weil Tayler B. und ihr Sohn "verliebt seien". Ihr Sohn soll seine Eltern angefleht haben, keine Strafanzeige gegen die Lehrerin zu stellen.

Nach Bekanntwerden der Ermittlungen wurde Tayler B. umgehend von der Conard High School suspendiert. "Als Erzieher sind wir damit betraut, alle unsere Schüler zu schützen und zu erziehen, und wir wissen, dass es gewisse Grenzen gibt, die niemals überschritten werden dürfen", heißt es in einem Brief, in dem der Schuldirektor alle Betroffenen über den Vorfall informierte. Man werde kein Verhalten tolerieren, das die Sicherheit oder das Wohlbefinden der Schüler gefährde.

Die 22-Jährige hat die sexuelle Beziehung zu ihrem Schüler bereits gestanden. Sie sei in das "Opfer" verliebt, gab sie bei der Vernehmung zu Protokoll. Ein Gericht soll nun entscheiden, wie es in dem Fall weitergeht. Auch wenn weder der 18-Jährige noch seine Eltern wollen, dass Taylor B. belangt wird, sieht sich die Lehrerin drei Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs ausgesetzt.

Quelle: n-tv.de, dsi

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