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Stimmungsschwankungen möglich Lidl ruft Haschkekse zurück

Die von Lidl zurückgerufenen Produkte können gesundheitliche Folgen haben

Die von Lidl zurückgerufenen Produkte können unerwünschte gesundheitliche Folgen haben

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Cookies, Hanf-Tee oder Cannabis-Riegel: Weil in diesen und weiteren Produkten die THC-Konzentration zu hoch ist, nimmt der Discounter einige seiner Cannabidiol-Artikel aus dem Sortiment. Für Verbraucher kann der Konsum dieser Produkte Auswirkungen haben, die zumindest nicht im Interesse des Gesetzgebers sind.

Wegen eines zu hohen Wirkstoffgehalts warnt die Discounter-Kette Lidl vor einigen seiner hanfhaltigen Produkten. Betroffen seien die folgenden Waren des tschechischen Herstellers Euphoria Trade s.r.o., unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum: Mary & Juana Premium Cannabis Cookies (Chocolate, Classic, Cranberry, Hash), Euphoria Tea of mind Cannabis Tea und Euphoria Raw Cannabis Protein Bar Apple, wie Lidl mitteilte. Die betroffenen Waren führt der Discounter nicht länger im Sortiment.

In den Lebensmitteln sei ein erhöhter Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) festgestellt worden. Ein Verzehr dieser Lebensmittel könne unerwünschte gesundheitliche Folgen mit sich bringen, beispielsweise Stimmungsschwankungen und Müdigkeit. "Aufgrund dessen sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die Produkte nicht weiter verwenden" , warnte das Unternehmen. Die Waren wurden in Deutschland verkauft.

Möglicher Verstoß gegen Betäubungsmittelgesetz

Der Discounter hatte Mitte August vorsorglich alle Hanfprodukte seines Aktionssortiments aus dem Verkauf genommen, weil einige davon derzeit von den Behörden unter die Lupe genommen werden. Es geht laut den Ermittlern um einen möglichen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Heilbronn hatte erklärt, es werde untersucht, "ob die Produkte, die dort angeboten werden, THC oder CBD enthalten". Es handle sich aber lediglich um einen Prüfvorgang, nicht um ein Ermittlungsverfahren.

Nach Angaben einer Sprecherin der Behörde vom heutigen Mittwoch liegt bislang kein Ergebnis vor. Für Produkte mit Cannabidiol (CBD) ist nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz eine Zulassung nötig. Der Handel mit Artikeln mit einem höheren Gehalt an berauschendem THC ist in Deutschland verboten.

Quelle: ntv.de, vsc/dpa

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