Panorama

Rauchentwicklung im Frachtraum Lufthansa-Flug muss über Atlantik umkehren

imago86053240h.jpg

Ein Airbus A380 der Lufthansa.

(Foto: imago/Jochen Tack)

Zwei Stunden ist ein Flugzeug von München nach Miami bereits unterwegs, als ein Feueralarm in dem Frachtraum angeht. Die Maschine kehrt um und fliegt wieder in die bayerische Landeshauptstadt. Dort wird die Ursache der Warnung festgestellt.

Ein Flugzeug der Lufthansa mit 266 Passagieren ist nach einer Feuerwarnung aus dem Frachtraum über dem Atlantik umgekehrt und nach München zurückgeflogen. Die Passagiermaschine war als LH 460 auf dem Weg von München nach Miami im US-Bundesstaat Florida, wie ein Sprecher der Lufthansa sagte.

Auslöser des Alarms war ein defekter Heizlüfter im Frachtraum, wie die Lufthansa ntv.de auf Nachfrage mitteilte. Dieser habe zu einer Rauchentwicklung geführt, die den Alarm auslöste. Die Crew habe daraufhin einen Löschvorgang im Frachtraum ausgelöst, sagte der Sprecher weiter. Dieser sei erfolgreich gewesen, die Feuerwarnung ging demnach aus.

Auf dem Rückweg sollte die Maschine zunächst auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle landen. "Nach dem erfolgreichen Löschvorgang stellte sich die Situation aber anders da", sagte der Sprecher. Das Flugzeug flog deshalb bis nach München weiter, wo es am Nachmittag wieder landete.

Als Vorsichtsmaßnahme stand die Feuerwehr auf dem Rollfeld bereit. Die Passagiere wurden betreut. Zum Zeitpunkt des Alarms war der Airbus A380 bereits etwa zwei Stunden in der Luft.

Quelle: ntv.de, mli/AFP