Panorama

Schwimmer im Rhein vermisst Mann geht in Baggersee unter und ertrinkt

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Immer wieder müssen Einsatzkräfte bei Badeunfällen ausrücken.

(Foto: picture alliance / Marcel Kusch/)

Am Sonntag kommt es in Deutschland zu zwei Badeunfällen. Ein 21-Jähriger ertrinkt aus bislang unbekannten Gründen in einem See. Ein weiterer Mann geht mit zwei Kindern im Rhein schwimmen und treibt ab. Die Suche nach ihm bleibt ohne Ergebnis.

In einem Baggersee in Lunestedt (Landkreis Cuxhaven) ist ein 21-Jähriger ertrunken. Der junge Mann war am Sonntagnachmittag in die Mitte des Sees geschwommen und dort aus zunächst ungeklärter Ursache plötzlich untergegangen, wie die miteingesetzte Feuerwehr Bremerhaven mitteilte.

Rettungstaucher suchten nach dem Schwimmer, die Suche war aber den Angaben nach wegen schlechter Sichtverhältnisse und "jeder Menge Unrat am Boden" schwierig. Als sie den 21-Jährigen schließlich fanden, konnte ein Notarzt nur noch seinen Tod feststellen. Der Mann war mit einem Begleiter unterwegs, der auch den Notruf gewählt hatte.

Ein 54-jähriger Mann wird zudem nach einem Badeunfall im Rhein zwischen dem rheinland-pfälzischen Hamm und dem hessischen Gernsheim vermisst. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann mit zwei Kindern am Sonntagnachmittag im Rhein baden gegangen. Wie genau es zu dem Unfall kam, war am Sonntag noch unklar.

Die beiden Kinder konnten sich laut Polizei aus dem Wasser retten und stehen unter Schock. Der 54-Jährige trieb jedoch ab und schaffte es nicht aus dem Wasser. In welchem Verhältnis die Kinder und der Mann standen, konnte die Polizei nicht sagen. Trotz intensiver Suche blieb der Mann auch rund zwei Stunden nach dem Unfall vermisst.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa