Panorama

Frau und Tochter schwer verletzt Maskenmillionär Kronsbein stirbt bei Jacht-Unfall

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Die Küste vor Porto Cervo

(Foto: imago/Karlheinz Pawlik)

Mit medizinischen Gesichtsmasken verdiente der deutsch-britische Unternehmer Kronsbein ein Vermögen. Im Urlaub kommt er nun bei einem Schiffsunglück ums Leben. Seine Frau und seine Tochter überstehen den Jacht-Unfall schwer verletzt.

Der deutsch-britische Unternehmer Dean Kronsbein ist bei einem Bootsunfall mit einer Jacht vor Sardinien getötet worden. Das meldete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf eine Mitteilung der Familie. Der Bürgermeister des westenglischen Orts Ross-on-Wye, wo der 61-Jährige lebte, zeigte sich schockiert.

Seine 59 Jahre alte Ehefrau und die 27-jährige Tochter seien bei dem Unfall schwer verletzt worden, berichteten britische Medien. Ein Anwalt der Familie sagte der Zeitung "Daily Mail", der Sohn des Paars sei umgehend nach Italien geflogen. Dem Bericht zufolge krachte die Jacht am Sonntag nahe dem Urlaubsort Porto Cervo gegen einen Felsen, als der Kapitän einem anderen Schiff ausweichen musste. Die Kronsbein-Familie habe sich zu dem Zeitpunkt an Deck befunden. Der Mann sei von der Crew eines anderen Schiffs aus dem Wasser gerettet worden, aber bald darauf an seinen Verletzungen gestorben, so die "Daily Mail".

Der Chef der Küstenwache des Hafens von Olbia, Francesco Colarullo, sagte dem Blatt: "Das beschädigte Schiff wurde nach Porto Cervo geschleppt und vom örtlichen Staatsanwalt beschlagnahmt, solange der genaue Ablauf untersucht wird." Es sei möglich, dass das Boot zu schnell unterwegs war, sagte Colarullo.

Wir wissen, dass sich zu diesem Zeitpunkt andere Schiffe in der Gegend befanden, und zu dem Unfall kam es möglicherweise während einer Ausweichaktion." Das britische Außenministerium teilte mit, es stehe wegen des Todes eines Doppelstaatlers in Kontakt mit den italienischen Behörden.

Kronsbein ist der Gründer der Firma "Ultra Filter", die sich auf Filtersysteme spezialisiert hat. Ein Sitz des Unternehmens befindet sich im nordrhein-westfälischen Hilden. "Ultra Filter" habe laut "Daily Mail" während des Lockdowns Millionen Masken an die britische Regierung verkauft.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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