Panorama

Niedrige Impfquote Mehr als 700.000 Corona-Tote in den USA

02.10.2021, 05:42 Uhr
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In Washington erinnert eine Kunstinstallation an die Corona-Toten. (Foto: REUTERS)

Durchschnittlich werden in den USA derzeit rund 1000 Corona-Todesfälle pro Tag verzeichnet. Mittlerweile sind dort in etwa so viele Menschen gestorben wie die Hauptstadt Washington Einwohner hat.

Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 700.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in der US-Stadt Baltimore hervor. Mitte Juni hatte die Zahl der Toten in den USA die Marke von 600.000 überschritten. Das Land war zuletzt sehr heftig von der Delta-Variante getroffen worden - besonders in den südlichen US-Bundesstaaten. Aktuell gehen die Fallzahlen aber langsam wieder zurück.

Die Impfkampagne in den USA kommt nach gutem Start mittlerweile nur noch recht schleppend voran. Bislang sind 55,7 Prozent der rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft. US-Präsident Joe Biden hatte zuletzt auf eine weitgehende Impfpflicht für Arbeitnehmer gesetzt. Pro Tag sterben aktuell deutlich mehr als Tausend Menschen in den USA infolge einer Corona-Infektion. Auch diese Zahl ist aber mittlerweile wieder rückläufig.

Die Webseite der JHU wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC. In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert.

In der Hauptstadt Washington erinnert seit Mitte September eine temporäre Kunstinstallation der Künstlerin Suzanne Brennan Firstenberg auf der Flaniermeile National Mall an die Corona-Toten. Dort flattern unweit des Weißen Hauses in Gedenken an die Opfer Hunderttausende kleine weiße Fähnchen.

Quelle: ntv.de, jga/dpa

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