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Die Wetterwoche im SchnellcheckMeteorologischer Winter beginnt - doch es wird milder

30.11.2025, 11:02 Uhr
imageVon Martin Pscherer
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Die Weihnachtszeit beginnt langsam, aber sicher. (Foto: picture alliance/dpa)

Nach der oft winterlichen und nasskalten vergangenen Woche erwarten uns nun deutlich ruhigere Tage. Ein kräftiges Hoch über Osteuropa sorgt meist für trockenes, wenn auch teilweise recht trübes Wetter. Lediglich den Westen und Nordwesten streifen zeitweise Tiefausläufer mit etwas Regen. Hier wird es für die Jahreszeit zudem mild, mit bis zu 10 Grad. Im Südosten bleibt es dagegen oft frühwinterlich kalt mit Höchstwerten nur knapp über dem Gefrierpunkt und verbreitet Frost in der Nacht. Und an dieser Wetterlage ändert sich bis zum nächsten Wochenende voraussichtlich nur wenig.

Mit dem November endet auch der meteorologische Herbst. Zeit für eine kurze Bilanz: Der November fiel ein Grad zu warm aus - im Vergleich zur Referenzperiode von 1961 bis 1990. Was Regen angeht, kamen nur etwa 70 Prozent des Solls zusammen, dafür schien überdurchschnittlich häufig die Sonne (rund 130 Prozent). Damit ergibt sich insgesamt für den Herbst 2025 eine positive Temperaturabweichung von gut einem Grad. Er war zudem etwas zu nasser (110 Prozent), aber durchschnittlich sonnig, das allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Am meisten Regen bekamen der Westen und Südwesten, die Sonne schien am häufigsten im Nordosten sowie im Südwesten.

Nacht zum Montag:

Am Abend und in der Nacht fällt im Südosten noch etwas Regen, stellenweise sinkt die Schneefallgrenze unter 1000 Meter. Auch im Nordwesten können sich ein paar Schauer bilden. Dazwischen ist es meist trocken und oft frostig kalt. Stellenweise muss mit Glätte gerechnet werden. Später bildet sich häufig Nebel.

Montag:

Und der kann sich am Montag vor allem südlich der Mittelgebirge oft zäh halten. Wo er sich auflöst, bekommen wir die Sonne häufiger zu sehen und es bleibt verbreitet trocken. Lediglich in den Westen und Nordwesten ziehen im Laufe des Nachmittags dichtere Wolken, aus denen zumindest an der Nordsee später etwas Regen fallen kann. Hier weht zudem kräftiger bis stürmischer Wind. Die Temperaturen fallen recht mild aus mit 5 bis 8 Grad, im Bergland sowie im Dauernebel ist es kälter mit nur wenigen Plusgraden.

Dienstag:

Am Dienstag breiten sich die dichteren Wolken im Norden und Westen weiter aus und stellenweise fällt hier etwas Regen. Vom Oberrhein bis nach Brandenburg verläuft der Tag außerhalb von teils zähem Nebel freundlicher und trocken. Dazu liegen die Höchstwerte im Dauernebel weiterhin nur knapp über dem Gefrierpunkt, sonst ist es milder mit 5 bis 9 Grad.

Mittwoch:

Kaum Änderung, in der Nordwesthälfte sind oft dichtere Wolken unterwegs, die zeitweise ein paar Tropfen bringen können. Das Ganze bei recht milden 5 bis 9 Grad. Im Süden und Osten ist es teils freundlich, teils neblig trüb und im Dauergrau deutlich kälter, mit bestenfalls nur wenigen Plusgraden.

Donnerstag / Freitag:

Am Donnerstag und Freitag werden die sonnigen Anteile voraussichtlich auch im Süden und Osten etwas weniger. Es bleibt aber überwiegend trocken. Am ehesten fällt weiterhin im Nordwesten etwas Regen. An den Temperaturen ändert sich ebenfalls nur wenig. Sie liegen zwischen kalten, teilweise dauerfrostig kalten 0 bis 3 Grad im Bergland sowie im Dauernebel und bis zu 9 Grad im Westen. Die Nächte bleiben vor allem im Süden und Osten frostig kalt und stellenweise glatt.

Wochenende:

Auch am Wochenende geht es oft wolkig oder neblig trüb weiter und besonders in der Westhälfte sind zeitweise ein paar Schauer unterwegs. Das Ganze bei Höchstwerten zwischen 2 und 10 Grad.

Quelle: ntv.de

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