Panorama

Gesunken im Zweiten Weltkrieg Milliardär findet "USS Lexington"

Mehr als 76 Jahre nach seinem Untergang gelingt es einer Forschungsexpedition, den US-Flugzeugträger "USS Lexington" zu lokalisieren. Das Team um den Microsoft-Mitbegründer Paul Allen zeigt erstaunliche Bilder aus der Tiefe.

Einer der ersten US-Flugzeugträger, die jemals gebaut wurden, war die "USS Lexington". Das 1925 in Dienst genommene Kriegsschiff wurde im Zweiten Weltkrieg von den Japanern schwer beschädigt und später versenkt. Seitdem galt es als unauffindbar. Nun meldete Microsoft-Mitbegründer und Milliardär Paul Allen, dass ein von ihm angeführtes Team von Forschern das Wrack 500 Meilen vor der australischen Küste entdeckt habe.

*Datenschutz

Die "Lady Lex", wie der Flugzeugträger genannt wurde, befand sich den Angaben zufolge im Korallenmeer, das zum Pazifik gehört, etwa 3000 Meter unter der Meeresoberfläche. Das Schiff war im Mai 1942 in der sogenannten Schlacht in Korallenmeer mit 35 Flugzeugen an Bord gesunken. Zuvor waren bei den Kämpfen bereits etwa 200 Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.

Das Team veröffentlichte Bilder und Videos von Wrackteilen am Meeresgrund, die bei der Mission des Forschungsschiffes "R/V Petrel" gemacht wurden. Zu sehen sind unter anderem Bordkanonen und gut erhaltene Kampfflugzeuge. Auf den Flugzeugen ist gut das Symbol der US Army Air Force zu sehen. Auf einem Kampfflieger befinden sich zudem die Cartoonfigur Felix the Cat und vier kleine japanische Flaggen - vermutlich ein Symbol für getötete Gegner.

"Es ist eine Ehre, der USS Lexington und den tapferen Männern, die ihr gedient haben, Tribut zu zollen", sagte Allen dem US-Sender CNN zufolge in einer Erklärung. Der Oberbefehlshaber des US-Pazifik-Kommandos, Harry Harris, gratulierte Allen und seinem Team zu dem Fund. Harris' Vater hatte während der Schlacht auf der "USS Lexington" gedient und die Gefechte überlebt.

Quelle: n-tv.de, sba

Mehr zum Thema