Panorama

Happy End nach 21 Jahren Mutter trifft entführten Sohn wieder

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Nun sind Mutter und Sohn wieder vereint.

(Foto: dpa)

1995 sieht Maria Mancia ihren Sohn Steve zum vorerst letzten Mal. Er ist damals 18 Monate alt. Erst 21 Jahre später kann sie ihren Jungen wieder in die Arme schließen. Erst jetzt endet ihre jahrelange Suche - und ihr jahrelanger Schmerz.

Es war ein tränenreiches Wiedersehen nach mehr als 20 Jahren: Die 42-jährige Maria Mancia hat in Kalifornien zum ersten Mal ihren erwachsenen Sohn in die Arme genommen. Über den Fall berichteten mehrere US-Medien. Zuletzt soll Mancia ihren mittlerweile 22 Jahre alten Sohn Steve Hernandez als kleines Kind gesehen haben. Die US-Ermittlerin Karen Cragg von der Staatsanwaltschaft in San Bernardino, die bei der Zusammenführung von Mutter und Sohn geholfen hatte, beschrieb das Treffen als "wunderbaren Moment", wie die "Los Angeles Times" berichtete.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Junge 1995 im Alter von 18 Monaten von seinem Vater entführt wurde. Die unverheirateten Eltern lebten damals im kalifornischen Rancho Cucamonga. Die junge Mutter meldete den Sohn als vermisst, sie hatte lediglich ein Foto des Jungen. Cragg zufolge hatte Mancia nie die Hoffnung aufgegeben, ihren Sohn eines Tages wiederzusehen.

Die Behörden im Bezirk San Bernardino gingen damals vielen Spuren nach, wurden aber nicht fündig. Im Februar erhielten sie den Tipp, dass Steve Hernandez im mexikanischen Puebla lebe. Über den Verbleib des Vaters sei nichts bekannt, hieß es. Die Ermittler vermuten, dass er tot ist.

DNA-Probe brachte den Beweis

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Dieses Foto war mehr als 20 Jahre das Einzige, was Maria Mancia noch von ihrem Sohn geblieben war.

(Foto: dpa)

Cragg zufolge wurde Steve Hernandez zunächst unter einem Vorwand kontaktiert und befragt. Man wollte sicher gehen, dass er tatsächlich der entführte Junge ist. Mit einer DNA-Probe wurde dann Ende Mai der Nachweis erbracht, dass Mancia seine Mutter ist. Sie habe der Frau die Nachricht selbst überbracht, sagte Cragg der "Los Angeles Times". Dies sei einer der Höhepunkte ihrer über 30-jährigen Arbeit als Polizistin gewesen. Mancia sei in Tränen ausgebrochen.

"Der Schmerz, den ich die ganzen Jahre mit mir herumtrug, ist nun weg, seitdem ich meinen Sohn wiederhabe", sagte Mancia dem US-Sender KABC. Sie habe 21 Jahre nach ihm gesucht, ohne etwas über ihn zu wissen.

Quelle: ntv.de, kpi/dpa

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