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Rasensprengen ab sofort verboten Nächster Gemeinde droht Wassermangel

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Blumengießen wird schwierig.

(Foto: picture alliance/dpa)

Kaum können im niedersächsischen Lauenau die Anwohner etwas aufatmen, da beginnen im rheinland-pfälzischen Simmern-Rheinböllen die Sorgen: Wegen der anhaltenden Trockenheit wird das Wasser knapp. Die Gemeinde verbietet deshalb mehrere Tätigkeiten.

Erst wird in der niedersächsischen Gemeinde Lauenau das Wasser knapp, nun sind die Menschen in Simmern-Rheinböllen betroffen: Die Einwohner der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde müssen wegen drohenden Wassermangels sparsamer mit ihrem Trinkwasser umgehen. Das hat die Integrierte Leitstelle Bad Kreuznach am Sonntagabend mitgeteilt.

Um die Grundversorgung während der anhaltenden Trockenheit sicherzustellen, sind mehrere Tätigkeiten in der Verbandsgemeinde im Hunsrück untersagt worden. Die Bewohner dürfen weder Planschbecken noch Schwimmbäder befüllen, müssen die Bewässerung ihrer Rasen- und Gartenflächen einstellen, das Waschen von Fahrzeugen auf Privatgrundstücken, das Reinigen und Abspritzen von Hofflächen sowie die Bewässerung von öffentlichen Grünflächen und Sportplätzen. Verstöße gegen die Beschränkungen werden demnach durch das Ordnungsamt kontrolliert.

Der Mangel sei noch nicht akut, drohe jedoch, sagte der Einsatzleiter der Leitstelle. Wie lange die Verbote gelten, ist noch nicht abzusehen.

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Am Samstag war vorübergehend bereits der niedersächsischen Gemeinde Lauenau das Wasser nach warmen und trockenen Tagen ausgegangen. Nach Angaben von Georg Hudalla, Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg, zu der Lauenau gehört, war der Wasserspeicher leergelaufen. Zeitweise waren Tankfahrzeuge im Einsatz.

Mittlerweile hat sich die Lage wieder entspannt: Die Lage sei beherrschbar und "sollte unspektakulär sein", sagte Bürgermeister Hudalla. Über Nacht habe sich der Speicher ein Stück aufgefüllt - wenn auch "nicht in dem Maße wie erhofft".

Quelle: ntv.de, chr/dpa