Panorama

Entwicklung "besorgniserregend" Omikron-Fälle in Dänemark verdreifachen sich

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In Dänemark gilt seit vergangenem Montag wieder eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Gesundheitseinrichtungen.

(Foto: imago images/Dean Pictures)

Wegen der neuen Corona-Variante hat Dänemark bereits Schutzmaßnahmen wie eine erneute Maskenpflicht ergriffen. Nun steigt die Zahl der Omikron-Fälle sprunghaft auf 183 an. Damit verdreifacht sich der Wert innerhalb von nur 48 Stunden. Die Gesundheitsbehörden sind besorgt.

In Dänemark ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron sprunghaft auf mehr als 180 Fälle angestiegen. Mittlerweile seien 183 Infektionen mit der zuerst in Südafrika festgestellten Variante nachgewiesen worden, teilten die dänischen Gesundheitsbehörden mit. Damit habe sich die Zahl der nachgewiesenen Omikron-Fälle in Dänemark binnen 48 Stunden mindestens verdreifacht. Diese Entwicklung sei "besorgniserregend".

Dänemark gehört zu den in Europa führenden Ländern bei der Sequenzierung von Coronaviren. Dadurch gelingt in dem EU-Land besonders oft der Nachweis bestimmter Varianten wie nun Omikron.

Omikron weist im Vergleich zum bisher gängigen Coronavirus 32 Mutationen auf, sodass eine höhere Übertragbarkeit befürchtet wird. Die neue Variante war vor gut einer Woche von Wissenschaftlern in Südafrika entdeckt worden. Seither wurde sie in rund zwei Dutzend Ländern nachgewiesen, darunter Deutschland.

Wie viele andere Länder hatte Dänemark wegen der Omikron-Variante kürzlich seine Corona-Schutzmaßnahmen ausgeweitet. Am vergangenen Montag trat erneut eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Gesundheitseinrichtungen in Kraft. Am Mittwoch führte Dänemark verpflichtende Corona-Tests für Reisende aus Dubai und Doha ein, nachdem eine Infektion mit dem Omikron bei einem aus Katar eingereisten Menschen nachgewiesen worden war.

Quelle: ntv.de, mbu/AFP

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