Bericht über Ermittlungen Plante Abou-Chaker Anschlag auf Rapper?

Laut einem Medienbericht soll Arafat Abou-Chaker wieder im Visier der Berliner Justiz sein. Dieses Mal geht es wohl um den Verdacht, dass der Clan Anschläge auf die Rapper Kollegah und Farid Bang geplant haben soll.
Laut Informationen der "Bild"-Zeitung soll die Staatsanwaltschaft in Berlin unter anderem gegen Arafat Abou-Chaker ermitteln, weil er möglicherweise Anschläge auf mehrere Rapper plante. Konkret handele sich wohl um die Musiker Kollegah und Farid Bang, die nun wohl auch als Zeugen von der Staatsanwaltschaft befragt werden sollen.
Der Streit zwischen dem Abou Chaker-Clan und einigen Rappern ist nicht neu. Schon in der Vergangenheit gab es bereits große Auseinandersetzungen zwischen den beiden Seiten. Hintergrund ist die Trennung von Rapper Bushido und Abou Chaker, die bis zum Frühjahr 2018 zusammengearbeitet haben und heute verfeindet sind.
Laut "Bild" soll Arafat Abou-Chaker Familienmitglieder angehalten haben, auch mit Schusswaffen gegen mehrere Personen vorzugehen. Arafat und die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang hatten sich ebenfalls schon einmal gestritten. Der Clan-Chef fühlte sich demnach wohl in seiner Ehre verletzt. Bei den geplanten Taten könnte es sich auch um einen Racheakt für die Trennung von Geschäftspartner Bushido handeln.
Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin will n-tv.de "aufgrund der laufenden Ermittlungen" keine Auskünfte erteilen. Der Clan ist immer wieder in Gewalt- und Drogendelikte verwickelt. Mehrere Mitglieder der Familie standen bereits vor Gericht.