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Suche nach Rebecca geht weiter Polizei durchkämmt Waldgebiet bei Berlin

Seit dem 18. Februar fehlt von der 15-jährigen Rebecca jede Spur. Die Berliner Polizei vermutet, dass sie von ihrem Schwager getötet und in einem Wald vergraben wurde. Mit einem Großaufgebot setzt sie ihre Suche fort.

Die Berliner Polizei sucht seit dem späten Vormittag wieder nach der 15-jährigen Rebecca. Der zweite Großeinsatz konzentriert sich erneut auf ein Waldgebiet bei Kummersdorf in Brandenburg, 50 Kilometer südöstlich von Berlin. "Wo man gestern wegen der Dunkelheit aufhören musste, setzt man heute wieder ein", sagte eine Polizeisprecherin.

Bei der Suche wird die Mordkommission noch immer von einer Hundertschaft der Bereitschaftspolizei unterstützt. Die Polizisten waren mit Stöcken und Schaufeln bereits am Donnerstag durch den Wald gelaufen. Ob erneut Leichenspürhunde und ein Hubschrauber im Einsatz sind, ist noch unklar.

Kontakt für Zeugen

Hinweise nimmt die 3. Mordkommission des Berliner Landeskriminalamtes unter (030) 4664-911333 entgegen. Zeugen können sich auch über die E-Mail-Adresse lka113-hinweis@polizei.berlin.de an die Polizei wenden oder zu jeder Polizeidienststelle gehen.

Die Suche wird voraussichtlich bis zum Abend andauern. "So lange es die Sicht- und Wetterverhältnisse zulassen, wird man die Suche fortsetzen", sagte die Sprecherin.

Rebecca war am 18. Februar in den frühen Morgenstunden aus dem Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers verschwunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass die 15-Jährige getötet wurde. Sie vermutet, dass ihr 27-jähriger Schwager für die Tat verantwortlich ist.

Die Ermittler überprüfen gleichzeitig mehrere Hundert Hinweise, die bei eingegangen sind, nachdem der Fall in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" vorgestellt wurde. Darunter befand sich mindestens ein Hinweis auf den Wald zwischen den kleinen Brandenburger Orten Kummersdorf und Wolzig.

Die Polizei sucht außerdem weiter Zeugen, die den himbeerroten Renault Twingo des Schwagers oder den Schwager selbst am 18. Februar oder tags darauf in Berlin oder in Brandenburg gesehen haben. Das Auto war am Vormittag des 18. und am Abend des 19. Februar auf der nahe gelegenen Autobahn A 12 bei Storkow von einem automatischen Erfassungssystem registriert worden. Nach Angaben der Kriminalpolizei ist der Schwager der einzige, der zu den Zeiten mit dem Auto gefahren sein kann. Er sitzt als Verdächtiger in Untersuchungshaft.

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Quelle: n-tv.de, chr/dpa

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