Panorama

Mysteriöser Tod auf Kreta Polizei findet Leiche von Dresdner Forscherin

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Die Leiche der Dresdner Forscherin soll in einer Höhle bei Chania auf Kreta gefunden worden sein.

(Foto: imago/Hans Blossey)

Kurz nach einer wissenschaftlichen Konferenz auf der griechischen Insel Kreta verschwindet eine 59-Jährige spurlos. Knapp eine Woche später endet die Suche mit dem Fund der Leiche der renommierten Molekularbiologin aus Dresden.

Eine seit vergangener Woche auf Kreta vermisste Dresdner Wissenschaftlerin ist tot aufgefunden worden. Das teilte das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden mit, wo die renommierte Molekularbiologin eine Forschungsgruppe geleitet hatte.

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"Wir sind zutiefst schockiert und erschüttert über dieses tragische Ereignis", hieß es in der Mitteilung. Auch das Biotechnologische Zentrum der TU Dresden trauere um die 59-Jährige, die dort Professorin gewesen ist.

Die Leiche der gebürtigen US-Amerikanerin sei der Mitteilung zufolge bereits am Montagabend auf der Insel von der Polizei gefunden worden. Laut "Sächsischer Zeitung" liege der Fundort in einer Höhle nahe der nordwestlichen Stadt Chania. Der Todesfall werde von den griechischen Behörden noch untersucht.

Die Wissenschaftlerin war am 2. Juli unter noch ungeklärten Umständen verschwunden, nachdem sie an einer Konferenz teilgenommen hatte. Drei Tage später stellte ihre Familie die Seite "Searching for Suzanne" online, um Hinweise auf den Verbleib der zweifachen Mutter zu erhalten. An der Suche hatten sich neben Feuerwehr und Polizei zahlreiche Freiwillige beteiligt.

Quelle: n-tv.de, cri/dpa