Panorama

Mehrere Anzeigen erstattet Polizei löst Party von 150 Jugendlichen auf

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Die jungen Menschen hatten sich am Abend am Tollensesee versammelt.

(Foto: imago stock&people)

Der Frühling ist da, und die Menschen lockt es ins Freie. Doch das Coronavirus zwingt weiterhin zur Vorsicht. Gegen jede Vernunft verabreden sich dennoch Dutzende Jugendliche in Neubrandenburg, um zu feiern. Die Polizei kommt dem Treiben recht einfach und schnell auf die Spur.

Die Polizei hat in einem Strandbad am Tollensesee in Neubrandenburg eine Party mit rund 150 Jugendlichen beendet. Wie die Polizei in der Nacht mitteilte, hatten sich am Mittwochabend mehrere Anrufer aus Neubrandenburg bei ihr über laute Musik beschwert.

Die Besatzung eines Funkstreifenwagens stellte fest, dass rund 150 Jugendliche in dem Strandbad bei lauter Musik feierten. Daraufhin rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an. In mehr als 50 Fällen gelang es den Beamten nach eigenen Angaben, die Personalien festzustellen.

Gegen die Jugendlichen wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung von Mecklenburg-Vorpommern und wegen illegaler Abfallbeseitigung erstattet, da laut Polizei im Strandbad erhebliche Verschmutzungen festgestellt wurden.

Bei einem 18-jährigen Deutschen wurden darüber hinaus Drogen gefunden. Gegen ihn wurde Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Die Musikanlage gehörte den Angaben zufolge einem 16-jährigen deutschen Jugendlichen. Diese wurde sichergestellt. Der Jugendliche bekam eine Anzeige wegen unzulässigen Lärms.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa

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