Panorama

Mutter und Tochter vermisst Polizei sichert Blutspuren in Waldstück

Im Fall einer seit gut vier Wochen verschwundenen Mutter und ihrer Tochter aus München erhärtet sich der Tatverdacht gegen den Ehemann und Stiefvater. In einem Wald im Südosten der bayerischen Landeshauptstadt seien Gegenstände aus der Wohnung der Vermissten entdeckt worden, teilte die Münchner Polizei bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz mit.

Demnach handelt es sich bei den Gegenständen um einen kleinen Teppich und eine Schmutzfangmatte, auf denen Experten auch Blutspuren der Opfer nachweisen konnten. Laut Ermittlern soll der tatverdächtige Ehemann einen engen Bezug zu dem Waldstück haben. Trotz groß angelegter Suchmaßnahmen hat die Polizei die Leichen der Opfer bislang noch nicht gefunden.

Die 41 Jahre alte Mutter und ihre 16 Jahre alte Tochter gelten seit dem 13. Juli als vermisst. Der 44-jährige Ehemann der Frau sitzt seit Ende Juli wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Die Beamten gehen davon aus, dass der Deutsch-Russe zuerst seine Frau tötete und anschließend die Tochter, um die Tat zu verschleiern. Der Mann schweigt zu den Vorwürfen.

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa

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