Panorama

Autos und Häuser beschädigt Randalierer ziehen durch Berliner Stadtteil

133471311.jpg

In der Gegend um die "Rigaer 94" kommt es immer wieder zu Reibereien mit der Polizei.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Berlin-Friedrichshain demoliert eine Gruppe von etwa 50 Menschen mehrere Autos und Schaufensterscheiben. Die Täter sind offenbar der linksextremen Szene zuzuordnen. Zuvor hat die Polizei zwei linke Wohnprojekte im Viertel durchsucht.

Mutmaßlich linksextreme Randalierer haben in Berlin großen Schaden an Autos und Häusern angerichtet. Bis zu 50 Menschen demolierten in der Nacht zum Sonntag im Stadtteil Friedrichshain 19 Fahrzeuge und beschädigten 13 Gebäude, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Die Beamten vermuten demnach einen Bezug zur örtlichen linksextremen Szene, der für politische Delikte zuständige polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

An zahlreiche Fassaden wurden Schriftzüge zu den linken Wohnprojekten Rigaer 94 und Liebig 34 geschmiert. In der Rigaer Straße hatte die Polizei am Donnerstag Räume in dem Wohnprojekt durchsucht. Die Randalierer, dunkel gekleidet und zum Teil mit Fackeln, zerstörten an den Autos größtenteils Scheiben. Auch die Fenster einer Bank und eines Lebensmittelgeschäfts wurden zerstört.

In der Nähe stellten die Beamten zwei Verdächtige, einen 18-jährigen Mann und eine 23 Jahre alte Frau und nahmen ihre Personalien auf. Zwei Menschen hatten Plakate dabei, die sichergestellt wurden. Auch sie wurden überprüft. Niemand wurde festgenommen. Zur Schadenshöhe machten die Beamten keine Angaben.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa