250 Beamte im EinsatzRazzia bei "Hells Angels"-Mitgliedern

In Nordrhein-Westfalen durchsuchen Polizisten mehrere Objekte in zwei Städten, auch in Niedersachsen wird ermittelt. Die Razzia richtet sich gegen Männer aus dem Rocker-Milieu. Es geht um Waffen- und Drogenhandel.
Wegen des Verdachts des Handels mit Drogen und Waffen hat ein Spezialeinsatzkommando der Polizei mehrere Gebäude in Gelsenkirchen, Gladbeck und Steinfeld durchsucht. Hintergrund seien Durchsuchungsbeschlüsse der Staatsanwaltschaft Essen, teilte die Polizei mit.
Betroffen waren insgesamt neun Objekte - jeweils vier in Gelsenkirchen und Gladbeck sowie eines in Niedersachsen. Nach Angaben der Ermittler richtet sich das Verfahren gegen acht Männer aus dem Rocker-Milieu. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen mehrere der Verdächtigen Bezüge zu den "Hells Angels" haben, einige auch selbst Rocker sein.
Festnahmen hat es laut Polizei bislang nicht gegeben. Der Einsatz dauere noch an, so der Sprecher. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei und Spürhunde suchen demnach in den Gebäuden nach Drogen und Waffen. Bei den durchsuchten Objekten handele es sich um acht Wohnadressen und eine Geschäftsadresse. Wie viele Beamte im Einsatz sind, teilte die Polizei nicht mit. Nach Angaben der "Bild" sind mehr als 250 Einsatzkräfte beteiligt, darunter mehrere Spezialeinsatzkommandos.