Panorama

Verletzte bei Zugunglück Regionalzug rammt Lastwagen in Hessen

104088432.jpg

Beim Zusammenstoß sind mehrere Menschen verletzt worden.

(Foto: picture alliance / Frank Rumpenh)

Bahnübergänge sind eine gefährliche Angelegenheit - vor allem bei Verkehrsstaus. Im hessischen Buseck kollidiert ein Zug mit einem auf den Gleisen stehenden Lkw. Nach ersten Erkenntnissen gibt es zwei Schwerverletzte. Es ist nicht der erste Unfall an dieser Stelle.

Beim Zusammenstoß eines Regionalzuges mit einem Lastwagen sind auf einem Bahnübergang in Hessen 13 Menschen verletzt worden. Der Anhänger des Lastwagens habe nach ersten Erkenntnissen noch auf den Gleisen gestanden, als sich die mit etwa 50 Fahrgästen besetzte Bahn genähert habe, berichtete ein Polizeisprecher über den Vorfall in Großen-Buseck bei Gießen.

Der Zug sei in den Anhänger gefahren, so die Polizei. Die genaue Ursache war zunächst noch unklar. Berichten zufolge soll sich der Laster wegen eines Rückstaus auf den Gleisen befunden haben, als sich die Bahnschranke schloss. Der Fahrer des Lastwagens sei daraufhin ausgestiegen, unmittelbar danach habe der Zug den Lkw-Auflieger durchbrochen.

Der Lokführer wurde bei der Kollision im Triebwagen eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Zugbegleiterin wurde ebenfalls schwer verletzt, teilte der Polizeisprecher mit. Zudem erlitten elf Reisende Verletzungen.

Die Bahnstrecke Gießen-Fulda wurde nach Angaben der Polizei zunächst gesperrt, Ersatzbusse waren im Einsatz. Laut Busecks Bürgermeister Dirk Haas hatte es an derselben Stelle bereits zwei ähnliche Unfälle gegeben: 2009 prallte ein Zug in einen an einem Abschleppwagen hängenden Lkw. Neun Menschen wurden damals leicht verletzt. Vier Jahre später gab es 26 Leichtverletzte als ein zug einen Lastwagen rammte. In beiden Fällen sollen die Fahrzeuge im Stau gestanden haben, als sich die Schranken am Bahnübergang schlossen.

Quelle: ntv.de, hny/dpa