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Drei Tage nach Unfall Retter finden verstörten Hund auf A4

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Der Vierbeiner wurde anschließend in eine Tierklinik gebracht.

(Foto: Facebook/Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

Nach einem Unfall mit mehreren Autos auf der Autobahn A4 entläuft ein Hund seinem Halter. Tagelang ist der Rhodesian Ridgeback nicht aufzufinden. Sogar eine Suche mit Drohnen bleibt erfolglos. Bis ein Autofahrer das Tier schließlich an der Mittelschutzplanke entdeckt.

Drei Tage nach einem Unfall auf der Autobahn 4 in Hessen ist ein entlaufener Hund gefunden worden. Das Tier wurde am Sonntag verletzt im Bereich der Mittelschutzplanke entdeckt, wie die Polizei in Fulda am Sonntagabend mitteilte. Ein im Stau stehender Autofahrer hatte den Hund bemerkt und die Autobahnpolizei informiert. Polizisten und Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das verstörte Tier dann an der Asbachtalbrücke einfangen.

Der Hund, ein Rhodesian Ridgeback, war am vergangenen Donnerstag nach einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen zwischen der Anschlussstelle Bad Hersfeld und dem Autobahndreieck Kirchheim entlaufen. Ein weiterer Hund war von Autos angefahren worden und noch auf der Autobahn gestorben.

Die Hundehalter suchten bislang erfolglos nach dem noch vermissten Tier. Auch eine Suche mit einer Drohne mit Wärmebildkamera in der näheren Umgebung der Unfallstelle blieb am Samstag ohne Ergebnis.

Am Sonntagnachmittag nun meldete ein im Stau stehender Autofahrer, dass ein Hund an der Mittelschutzplanke nahe der Unfallstelle liege. Die Hundehalterin, die im Wald nahe der Asbachtalbrücke nach wie vor nach dem Tier suchte, konnte ihren Hund laut Polizei überglücklich entgegennehmen. Der Vierbeiner wurde in eine Tierklinik gebracht.

Quelle: ntv.de, jki/dpa

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