Panorama

Nach Felssturz in Österreich Rettungskräfte bergen Leiche von Wanderer

5604d3329ef11c79d68e70cb3fac36c0.jpg

40.000 Besucher kommen jährlich zur Bärenschützklamm.

(Foto: imago images/imagebroker)

Vor zwei Tagen werden mehrere Touristen bei einer Bergtour in Österreich von herabstürzenden Gesteinsbrocken getroffen. Zwei Frauen sterben. Nun wird auch ein drittes Todesopfer geborgen. Der junge Mann war einen 30 Meter hohen Wasserfall hinabgestürzt.

Zwei Tage nach dem Felssturz in einer Klamm in Österreich ist ein drittes Todesopfer geborgen worden. Rettungskräfte hätten in der Nacht zum Freitag den Leichnam eines 30-Jährigen aus der Slowakei gefunden, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Mann sei offenkundig von Gesteinsbrocken getroffen worden, in einen 30 Meter hohen Wasserfall gestürzt und in ein fünf Meter tiefes Becken gespült worden.

"Die Leiche war sehr schwer auffindbar", sagte der Sprecher. Freunde des Mannes hatten die Polizei alarmiert, nachdem der 30-Jährige von der Wanderung in der Bärenschützklamm in der Steiermark nicht zurückgekehrt war. In unmittelbarer Nähe des Wasserfalls waren am Mittwoch zwei Frauen aus Österreich und Ungarn von herabstürzenden Felsbrocken getötet worden.

Insgesamt neun Wanderer wurden verletzt. Die bei Touristen sehr beliebte Klamm ist bis auf Weiteres gesperrt. Jährlich kommen rund 40.000 Besucher, um die spektakuläre, mehrstündige Wanderung über mehr als 150 Brücken und einige Hundert Höhenmeter zu meistern.

Quelle: ntv.de, jug/dpa