Panorama

Schwer bewaffnet durch Berlin SEK fährt im Linienbus zur Großrazzia

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Mit fast 300 Einsatzkräften rückt die Polizei am Adenauerplatz an.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Die gelben Busse der BVG tummeln sich auf den Straßen Berlins. Trotz ihrer Größe fallen sie so eigentlich kaum auf. Darauf setzten auch Polizei und SEK in der Hauptstadt, als sie zu einem Großeinsatz fahren. Der Einsatz selbst ist allerdings nur begrenzt erfolgreich.

Wegen des Verdachts einer illegalen Glücksspiel-Veranstaltung hat die Berliner Polizei mit einer großen Razzia in der Nacht ein ganzes Hotel durchsucht. Im Einsatz waren fast 300 Polizisten, darunter auch Spezialeinsatzkommandos (SEK), wie inzwischen mitgeteilt wurde. 160 Zimmer auf zehn Geschossen sowie der Keller des Drei-Sterne-Hotels am Adenauerplatz in der Nähe des Kurfürstendamms wurden durchkämmt.

Die Polizei beschlagnahmte zehn Geldspielgeräte, einen Glückspielkoffer und mehrere Kilogramm Marihuana. Festnahmen von Verdächtigen gab es allerdings nicht. Auch stieß die Polizei nicht auf eine Pokerrunde oder ein anderes gerade laufendes Glücksspiel. Spezialeinsatzkommandos kamen getarnt in einem großen Bus der BVG an.

Im Hotel gingen die Polizisten in den Etagen von Zimmer zu Zimmer. Dort traf die Polizei insgesamt 103 Menschen an, darunter auch 2 Kinder. Bei der Feststellung der Identitäten fanden Polizisten diverse gefälschte Ausweise und stellten Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht fest. Außerdem fand die Polizei im Gebäude mehrere Büro- und Gewerberäume einer Firma, zu der keine gewerberechtliche Erlaubnis vorlag. Während des Eindringens der Polizei wurde laut Mitteilung ein Wachmann an der Nase verletzt.

Quelle: ntv.de, mra/dpa

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