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Lübecker Polizei sucht Zeugen Schüler finden toten Säugling im Wald

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Eingewickelt in ein blaues Handtuch und teilweise verscharrt: Der Fundort des toten Babys in Glinde ist Sperrgebiet.

(Foto: dpa)

Beim Müllsammeln im Wald machen Schüler einen grausigen Fund: Unter einem Handtuch finden sie eine Babyleiche. Der Fundort bei einem Schulzentrum im schleswig-holsteinischen Glinde ist inzwischen abgesperrt.

In einem Wald in der Nähe eines Schulzentrums in Schleswig-Holstein haben Schüler die Leiche eines Säuglings gefunden. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Lübeck nahmen Ermittlungen zur Identität des Babys und zur Todesursache auf, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Lübeck.

Der Leichnam des Säuglings sei in ein blaues Handtuch eingewickelt und teilweise im Erdreich verscharrt gewesen, heißt es in der Polizeimitteilung. Es werde geklärt, ob ein Fremdverschulden vorliege. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, sachdienliche Hinweise und Beobachtungen zu melden.

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. Wann das Ergebnis vorliegen werde, konnte die Sprecherin nicht sagen. Wegen des frühen Ermittlungsstandes könnten keine weiteren Angaben gemacht werden, auch nicht zum Geschlecht des Kindes.

Die Polizei sperrte das Waldstück direkt am Schulzentrum großflächig ab. Der Fundort lag etwa 50 bis 100 Meter abseits von einem Weg. Nach Informationen der "Lübecker Nachrichten" fanden die Kinder beim Müllsammeln offenbar ein Handtuch, unter dem der tote Säugling lag. Wie lange der Leichnam dort schon gelegen hatte, ist unklar.

Quelle: n-tv.de, mau/dpa

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