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Gesuchter Mann gefasst Terminals in München wieder freigegeben

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Noch ist unklar, warum eine nicht kontrollierte Person im Terminal unterwegs war. (Archivfoto).

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach der Räumung am Flughafen München wurde ein Mann gefasst. Er ist ins Terminal gelangt, obwohl er nur einen Teil der Sicherheitskontrolle passiert hat. Inzwischen gibt die Polizei Entwarnung.

Weil ein Fluggast unkontrolliert in einen Sicherheitsbereich am Münchner Flughafen gelangt ist, hat die Polizei am Morgen mehrere Terminalbereiche geräumt. Betroffen waren das Terminal 2 und die Bereiche B und C des Terminals 1. Nach etwa zweieinhalb Stunden teilte ein Flughafensprecher mit, dass die gesuchte Person nach Angaben der Bundespolizei gefasst sei. Rund eine Stunde später gaben die Beamten alle Flughafenbereiche wieder frei.

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Zwischenzeitlich hatten sie prüfen müssen, wo sich der Passagier aufgehalten hatte, wie der Sprecher des Flughafens erklärte. Mehr als 50 Starts und Landungen seien abgesagt worden. Hingegen halte sich die Zahl der verspäteten Maschinen in Grenzen, sagte der Sprecher. Insgesamt waren am Dienstag etwa 1200 Starts und Landungen am zweitgrößten Flughafen in Deutschland geplant. Im Schnitt seien an einem solchen Tag dort etwa 120.000 Passagiere unterwegs. Von den annullierten Flügen dürften rund 7500 Fluggäste betroffen sein.

Auslöser für den Polizeieinsatz war den Angaben nach ein Passagier, der ersten Erkenntnissen zufolge aus einem sogenannten nicht sicheren Drittstaat am Terminal 2 angekommen war. Vor der Einreisekontrolle sei er über eine Notausgangstür in einen Bereich gelangt, in den nur kontrollierte Passagiere dürfen, erklärte der Flughafensprecher. Daraufhin leitete die Bundespolizei nach eigenen Angaben "gefahrenabwehrende Maßnahmen" gemäß EU-Gesetzesvorgaben ein. Alle Menschen aus den betroffenen Terminalteilen mussten noch einmal kontrolliert werden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Das Terminal 1 wurde ebenfalls teilweise geräumt, weil man dorthin mit einem Bus gelangen kann. Der Flughafen verteilte Wasser in den betroffenen Gebäudeteilen und informierte die Passagiere über Lautsprecheransagen und via Twitter über die Situation.

Quelle: n-tv.de, ibu/dpa

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