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Sonderkommission untersucht Fall Tod von Dresdner Forscherin gibt Rätsel auf

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Wanderer fanden die Leiche in einer kleinen Grotte.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eine Molekularbiologin des Max-Planck-Instituts verschwindet nach einer Konferenz auf Kreta - kurz darauf wird ihre Leiche in einer Grotte entdeckt. Die griechischen Behörden schließen ein Verbrechen nicht aus und schicken eine Sonderkommission aus Athen.

Die griechischen Behörden schließen ein Verbrechen als Ursache des Todes der Dresdner Wissenschaftlerin Suzanne Eaton auf Kreta nicht aus. Dies berichteten staatliche und private Medien in Griechenland. Eine offizielle Stellungnahme der Polizei zu den Ursachen des Todesfalls gab es jedoch nicht. Die Polizei bestätigte lediglich, dass eine Sonderkommission aus Athen nach Kreta gereist sei und Gerichtsmediziner die Leiche untersuchten.

Die Leiche der gebürtigen US-Amerikanerin war am Montagabend gefunden worden. Sie hatte an einem Expertentreffen in der kleinen Hafenstadt Kolymbari teilgenommen und war am 4. Juli zu einer Wanderung aufgebrochen, von der sie nicht wieder zurückkehrte. Wanderer fanden die Leiche in einer kleinen Grotte nahe der Ortschaft Maleme rund zehn Kilometer westlich von Kolymbari. Vor der Leiche wurde eine Holzpalette gefunden, hieß es aus Polizeikreisen. Dies deute auf einen möglichen Versuch hin, die Leiche zu verstecken, hieß es.

Die Wissenschaftlerin stammte aus Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien. Sie hatte im Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) gearbeitet. Im Gründungsjahr des MPI-CBG kam sie nach Dresden, wo ihr Mann einer der Direktoren ist. Mit ihrem Team erforschte sie an Fruchtfliegen, wie Zellen miteinander kommunizieren, um Gewebe einer bestimmten Größe und Form zu bilden.

Quelle: n-tv.de, aeh/dpa

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