Panorama

"Das war ein Riesenfehler"Trigema-Chef ärgert sich über Affen-Verzicht

12.11.2018, 13:12 Uhr
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Wolfgang Grupp bleibt dem Trigema-Affen treu - allerdings ist dieser nun computeranimiert. (Foto: imago/photothek)

Das Unternehmen Trigema wirbt in seinem Werbespot jahrelang mit einem echten Affen. Heute ärgert sich der Chef darüber, dass er auch Clips ohne das Tier produzierte. Er sei eben der "Herr mit dem Affen". Tierschützer bräuchten sich aber nicht mehr zu sorgen.

Der Bekleidungsproduzent Trigema warb lange Zeit mit einem echten Affen. Das rief allerdings Tierschützer auf den Plan. Zwei Jahre lang verzichtete das Unternehmen deshalb auf eine solche Reklame mit dem Tier. Trigema-Chef Wolfgang Grupp sieht das nun als eine seiner größten Fehlentscheidungen, wegen der Proteste zeitweise auf den Affen verzichtet zu haben.

"Das war ein Riesenfehler", sagte der 76-Jährige der "Augsburger Allgemeinen". "Ich ärgere mich heute noch darüber, dass ich mich 2014 und 2015 überreden ließ, einen Werbespot für 100.000 Euro ohne Affen drehen zu lassen, der angeblich besser zum Zeitgeist passt."

Überall, wo er hingekommen sei, sei er als der "Herr mit dem Affen" vorgestellt worden, erzählte Grupp aus dem schwäbischen Burladingen der Zeitung. "Und alle fragten mich: Wo ist Ihr Affe?" Seit zwei Jahren ist der Affe wieder im Werbespot zu sehen - allerdings ist er nun eine Computeranimation."Jetzt können mich die Tierschützer nicht mehr ärgern, das freut mich." Trigema stellt vor allem Tennisbekleidung her.

Quelle: sgu/AFP

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