Panorama

"Endlich dorthin gekommen" Norwegen beendet Großteil der Maßnahmen

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Man wisse nun, dass die Krankheitslast durch die Omikron-Variante des Coronavirus geringer sei, sagte Ministerpräsident Støre. 

(Foto: picture alliance / Bildagentur-online/AGF-Mahaux)

Die Neuinfektionen in Norwegen steigen schnell, trotzdem fallen viele Corona-Beschränkungen weg. Für Freizeitaktivitäten und Zusammenkünfte gelten keine Restriktionen mehr. Lediglich einige elementare Regeln bleiben vorerst noch in Kraft.

Norwegen hebt einen Großteil seiner Corona-Maßnahmen auf. Bereits ab dem heutigen Abend um 23 Uhr gibt es unter anderem keine Begrenzungen für den Ausschank von alkoholischen Getränken mehr. Der Breitensport und andere Freizeitaktivitäten können nach Regierungsangaben ohne Einschränkungen wieder voll aufgenommen werden, Kinos, Theater und Kirchen können wieder voll besetzt sein. Teilnehmerbeschränkungen werden für Zusammenkünfte ebenso aufgehoben, wie die Testpflicht für Einreisende.

Die Maskenpflicht in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr und in anderen Situationen mit möglichem Gedränge bleibt dagegen bestehen, wie Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Abend auf einer Pressekonferenz in Oslo sagte. Die generelle Ein-Meter-Abstandsregel bleibt ebenfalls bis auf Weiteres in Kraft. "Heute sind wir endlich dorthin gekommen, dass wir viele der Infektionsschutzmaßnahmen aufheben können, mit denen wir den Winter über gelebt haben", sagte Støre.

Krankheitslast durch Omikron-Variante geringer

Man wisse nun, dass die Krankheitslast durch die Omikron-Variante des Coronavirus geringer sei und die Impfstoffe sehr vielen Menschen in Norwegen einen guten Schutz lieferten. Deshalb könne man viele Maßnahmen aufheben, obwohl die Neuinfektionszahlen schnell steigen.

Um die Kontrolle zu behalten, müssten jedoch einige Maßnahmen bleiben. Die norwegische Regierung strebt an, die letzten Beschränkungen bis zum 17. Februar aufzuheben - wenn sich die Lage wie erwartet weiter entwickelt.

(Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 02. Februar 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

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