Panorama

Hilfe nach ErdbebenTrump will für "großartige Freunde" in Venezuela da sein

25.06.2026, 08:24 Uhr
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Trump hat nach eigenem Bekunden alle Behörden angewiesen, sich auf Hilfsleistungen vorzubereiten. (Foto: REUTERS)

Venezuela wird von zwei Erdbeben erschüttert. Noch ist die Lage unübersichtlich. Doch es werden Zehntausende Opfer erwartet. US-Präsident Trump stellt dem Land Hilfe in Aussicht.

Nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela hat US-Präsident Donald Trump dem Land Hilfe angeboten und von einer "verheerenden Zahl an Todesopfern" gesprochen. Trump schrieb in seinem Onlinedienst Truth Social: "Die zwei schweren Erdbeben, die gerade das großartige Volk von Venezuela getroffen haben, sind beide von gewaltigem Ausmaß und haben eine verheerende Zahl an Todesopfern gefordert." Die USA seien "bereit, willens und in der Lage", Venezuela zu helfen.

Er habe alle Behörden seiner Regierung angewiesen, sich darauf vorzubereiten, schnell zu helfen, erklärte Trump und fügte hinzu: "Wir werden für unsere neuen und großartigen Freunde da sein." Die ersten Berichte seien "nicht gut".

Venezuela war am Abend innerhalb von einer Minute von zwei heftigen Erdbeben erschüttert worden. Die Erdstöße der Stärke 7,2 und 7,5 brachten Häuser zum Einstürzen und lösten vielerorts Panik aus. Unter anderem wurde der internationale Flughafen der Hauptstadt Caracas so schwer beschädigt, dass er geschlossen werden musste. Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez rief den Notstand aus.

Im Januar war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll. Seine ehemalige Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde zur Übergangspräsidentin ernannt. Trump hatte nach Maduros Sturz gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA.

Quelle: ntv.de, jwu/AFP

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