Panorama

Virus-Epidemie außer Kontrolle USA melden mehr als 1000 Todesopfer

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Im Elmhurst Hospital Center in New York werden Menschen auf das Virus getestet.

(Foto: AP)

Das Coronavirus hat die Vereinigten Staaten fest im Griff: Mehr als 68.000 US-Amerikaner sind mit dem Erreger infiziert - und die Zahl der Toten wächst rasant. Besonders betroffen ist weiter die Millionenmetropole New York. Dort steht das öffentliche Leben weitgehend still.

In den USA hat die Zahl der durch das Coronavirus ums Leben gekommenen Menschen die Marke von 1000 überschritten. Das geht aus Berechnungen von ntv.de hervor. Demnach starben mittlerweile 1050 Menschen an der Lungenerkrankung Covid-19. Mehr als 68.500 Infektionen wurden bestätigt. Nur China und Italien haben bislang mehr Infizierte registriert.

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Die tatsächliche Zahl der Infektionen dürfte gleichwohl deutlich höher liegen als die Zahl der bestätigten Fälle. Dass die Infektionszahlen derart in die Höhe geschossen sind, liegt insbesondere daran, dass Tests in den USA zuletzt massiv ausgeweitet wurden - unter anderem in der besonders betroffenen Millionenmetropole New York und in dem gleichnamigen Bundesstaat.

New York City ist die US-Stadt mit den meisten Opfern - hier wurden allein 325 Tote gezählt. Für das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum gelten weitreichende Ausgangssperren. Restaurants, Bars, Schulen, Museen und Broadwayshows sind geschlossen.

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Auch die Zahl der Todesfälle steigt schnell: Am Dienstagnachmittag hatte sie noch bei rund 600 gelegen. Die Weltgesundheitsorganisation warnt inzwischen, dass sich die USA zum neuen Epizentrum der weltweiten Pandemie entwickeln könnten.

Quelle: ntv.de, rts/AFP/jug