Panorama

Zwei Menschen sterben Ultraleichtflieger stürzt in Hildesheim ab

248950925.jpg

Der Tragschrauber sei "wie ein Stein vom Himmel gefallen", sagen Polizisten, die den Absturz gesehen hatten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Tragschrauber ist beim Landeanflug auf den Flugplatz in Hildesheim aus etwa 50 Metern Höhe abgestürzt. Die Polizei vermutet, dass sich in der Luft Teile der Maschine gelöst haben. Bei dem Unglück kommen die beiden Insassen ums Leben.

Beim Absturz eines Tragschraubers sind in Hildesheim zwei Menschen gestorben. Der Ultraleichtflieger sei auf einem Freigelände des Flugplatzes abgestürzt, sagt ein Polizeisprecher. Der Pilot habe landen wollen, dabei habe es einen sogenannten "Luftzerleger" gegeben - Teile der Maschine lösten sich aus ungeklärter Ursache, der Tragschrauber stürzte aus etwa 50 Metern in die Tiefe.

Der Absturz hatte sich etwa 400 Meter vor dem Flughafengelände in der Nähe eines Logistikzentrums ereignet. An Bord waren ein 60-Jähriger aus Hildesheim und ein 53-Jähriger aus Oldendorf im Landkreis Stade. Der Gyrocopter sei "wie ein Stein vom Himmel gefallen", sagen Polizisten, die den Absturz gesehen hatten, als sie bei einem Fahrsicherheitstraining waren.

Tragschrauber, auch Drehflügler genannt, fliegen per Autorotation, das bedeutet, allein der Fahrtwind versetzt den Rotor in Drehung, wobei der nötige Auftrieb entsteht. Ein Propeller sorgt für den Vortrieb. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig nahm mit mehreren Ermittlern die Arbeit an der Unfallstelle auf.

Quelle: ntv.de, sbl/dpa

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.