Panorama

Hochrechnung der Statistiker Weniger Februar-Sterbefälle als in Vorjahren

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Im Februar 2021 starben in Deutschland weniger Menschen als in den Februaren der Vorjahre.

(Foto: dpa)

Der Trend zeichnete sich bereits ab: Laut Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes liegt die Sterblichkeit in Deutschland unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Das entspricht dem Rückgang der Corona-Todesfälle.

Die Sterbefallzahlen in Deutschland haben im Februar drei Prozent unter dem Durchschnitt der Vorjahre gelegen. Laut einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden starben im vergangenen Monat insgesamt 81.746 Menschen. Das waren 2632 weniger als im Februar der Jahre 2017 bis 2020.

Nachdem bereits in der dritten Februarwoche die Sterbefälle erstmals seit Längerem wieder unter den Schnitt der Vorjahre gefallen waren, setzte sich dieser Trend in der letzten Februarwoche fort. In der Woche vom 22. bis 28. Februar lagen die Sterbefälle um elf Prozent unter dem Vierjahresdurchschnitt.

Weiter sanken auch die Covid-19-Todesfälle. In der sechsten Kalenderwoche wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) demnach 666 Todesfälle weniger gemeldet als in der Vorwoche. Auch insgesamt gingen die Sterbefälle weiter zurück.

Die sogenannte Übersterblichkeit sank Anfang Februar in allen Bundesländern. In der ersten Februarwoche lagen in keinem Bundesland die Sterbefallzahlen laut den aktuellsten Daten noch um mehr als 30 Prozent über dem Durchschnitt der Vorjahre. In der letzten Januarwoche war dieser Wert noch in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen überschritten worden.

In der ersten Februarwoche lagen die Sterbefallzahlen in Sachsen-Anhalt (plus 25 Prozent), Sachsen (plus 23 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (plus 23 Prozent) aber noch um mindestens 20 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020. In Thüringen, Brandenburg und Berlin lagen die Zahlen noch um mehr als 10 Prozent über diesem Durchschnitt, in allen anderen Bundesländern waren die Abstände in der ersten Februarwoche geringer.

Quelle: ntv.de, mli/AFP

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