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Nach Eklat"Wenn er will": Ronaldo darf ins Nationalteam zurückkehren

05.10.2026, 06:30 Uhr
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Cristiano Ronaldo legt einen spektakulären Abgang von Portugals Nationalteam hin: Der wütende Superstar verlässt die Mannschaft zwischen zwei Länderspielen mit dem Privatjet. Nach weit über 200 Spielen für sein Land droht ein unrühmliches Ende der Beziehung. Doch noch kann die Sache repariert werden ...

Portugals Trainer Jorge Jesus hat Superstar Cristiano Ronaldo die Tür für eine Rückkehr in die Nationalmannschaft geöffnet. "Wenn er will, kehrt er in die Nationalmannschaft zurück... wir können vor der nächsten Nominierung darüber sprechen, aber die Entscheidung liegt bei Cris", sagte Jesus nach dem 2:1 (1:1) in der Nations League gegen Norwegen, mit dem die Portugiesen den Einzug ins Viertelfinale perfekt gemacht hatten.

Ronaldo hatte das Trainingslager des Nationalteams in Dänemark am Mittwoch überstürzt verlassen und das Ende seiner Karriere in der Selecao angedeutet. Auslöser war Jesus' Ankündigung, den Nationalhelden wie schon im vorherigen Spiel auf die Bank zu setzen.

Zu viel für den Rekordtorschützen der Portugiesen; ein Privatjet brachte ihn mitten in der Nacht nach Madrid. "Für mich ist Cris bei der nächsten Nominierung – sofern er bei Al-Nassr spielt – ein Spieler, der nominiert werden kann", betonte Jesus am Sonntag.

Auch ohne den 41-Jährigen siegten die Portugiesen in Dänemark (4:2) und gegen Erling Haalands Norweger. Ronaldo erzielte in 234 Länderspielen 146 Tore für die Selecao. 2016 führte er sein Heimatland als Kapitän zum EM-Titel.

Zu den Beweggründen für seine Flucht hatte sich Ronaldo bisher nur vage geäußert: "Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Anschluss an ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands habe ich beschlossen, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen", teilte der Superstar rund um seine Abreise in den sozialen Medien mit. "Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe für meinen Abschied von der Nationalmannschaft sagen, der ich mich stets mit ganzer Kraft gewidmet habe", so Ronaldo weiter.

Quelle: ntv.de

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