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Discounter und Drogerien Wo kann man die Selbsttests wann kaufen?

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Noch muss man sehr viel Glück haben.

(Foto: picture alliance / Daniel Kubirski)

Beim Drogerie- oder Supermarkteinkauf noch einmal Schnelltests mitnehmen, ganz so einfach ist es noch nicht. Aber in den nächsten Tagen soll es tatsächlich leichter werden, die Tests für den Hausgebrauch zu bekommen. Eine Übersicht.

Als am vergangenen Wochenende Aldi mit dem Verkauf von Corona-Selbsttests startete, gingen die allermeisten Kunden noch leer aus. Die wenigen gelieferten Packungen waren schnell ausverkauft. Aber die angebotenen Antigen-Schnelltests, von denen jeweils fünf zum Preis von 24,99 Euro enthalten sind, sollen bald nachgeliefert werden, teilte das Unternehmen mit. Eine Sprecherin von Aldi Süd erklärte am Montag, es sei weitere Ware unterwegs, und es werde noch in dieser Woche Nachschub kommen. "Aufgrund der nach wie vor hohen Nachfrage kann es auch dann sein, dass die Tests zügig ausverkauft sind", warnte die Sprecherin aber.

Auch auf der Internetseite von Lidl kamen beim Online-Verkauf der Tests noch nicht viele Käufer zum Zug. Die Webseite war der Nachfrage nach dem Fünferpack für 21,99 Euro nicht gewachsen und deshalb immer wieder nicht erreichbar. Seit Tagen heißt es dort inzwischen, die Tests seien "demnächst bestellbar". Später sollen die Tests auch in den Filialen erhältlich sein, aber ab wann das der Fall sein wird, ist noch unklar.

Inzwischen stehen aber die meisten Supermarkt- oder Drogerieketten in den Startlöchern, um Testkits zu verkaufen. Rossmann und Müller planen den Verkaufsstart noch in dieser Woche, ebenso wie dm. Da aber unsicher ist, wann die bestellten Lieferungen wirklich eintreffen, ist man inzwischen zögerlich, sich auf ein genaues Datum festzulegen. Bei dm heißt es beispielsweise, man arbeite "aktuell intensiv daran, Selbsttests für Sie auszuwählen und Sie möglichst bald mit den Corona Antigen-Schnelltests zu versorgen. Wir informieren Sie auf unseren Kanälen, sobald die Selbsttests online und im dm-Markt verfügbar sind."

Hunderte Anträge für Produkte

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In den Supermärkten von Rewe und Kaufland sollen ab dem kommenden Montag Schnelltests erhältlich sein. Edeka, Netto und Penny legen sich terminlich noch nicht fest, sondern teilen lediglich mit, dass sie in den Verkauf von Schnelltests für Zuhause einsteigen wollen. Viele Apotheken bieten bereits Tests für Selbstzahler an, dort zahlt man aber meist mehr als beim Discounter und kann die Testkits auch nicht unbedingt für zu Hause kaufen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hatte am 24. Februar die ersten drei Produkte für den Handel zugelassen. Inzwischen wurden insgesamt sieben Testkits für Laien genehmigt: Aesku.Rapid Sars-CoV-2 (Hersteller: Aesku.Diagnostics GmbH & Co. KG), AMP Rapid Test Sars-CoV-2 Ag (Hersteller: AMEDA Labordiagnostik GmbH), Clinitest Rapid Covid-19 Self-Test (Hersteller: Healgen Scientific LLC), Coronavirus (2019-nCoV)-Antigentest (Hersteller: Beijing Hotgen Biotech Co.), Lyher Covid-19 Antigen Schnelltest (Hersteller: Hangzhou Laihe Biotech Ltd., Co.), Rapid Sars-CoV-2 Antigen Test Card (Hersteller: Xiamen Boson Biotech Co.) und Sars-CoV-2 Rapid Antigen Test (Hersteller: SD BIOSENSOR, INC.). Dem "Spiegel" zufolge liegen der Behörde hundert weitere Anträge bereits vor. Deshalb wird erwartet, dass, ähnlich wie bei Masken, die Versorgungsengpässe in den kommenden Wochen nachlassen werden.

Quelle: ntv.de, sba

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