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Juni-Wert "dramatisch" hochZahl der Ertrunkenen im Jahresvergleich leicht gestiegen

06.08.2026, 13:56 Uhr
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In deutschen Gewässern ertranken seit Jahresbeginn 261 Menschen. (Foto: dpa)

Baden kann lebensgefährlich sein. In den vergangenen sieben Monaten sind in Deutschland nach Angaben der DLRG mehr Menschen als im Vorjahreszeitraum ertrunken. Die Zahl der verunglückten Kinder und jungen Erwachsenen steigt deutlich.

In deutschen Gewässern sind in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres mehr Menschen ertrunken als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Badetoten stieg auf 261 - das waren 15 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte.

Die meisten Badetoten gab es in Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen sank die Zahl leicht. Vor allem seit Beginn der Badesaison gab es deutlich mehr tödliche Unfälle, zwischen Anfang Mai und Ende Juli ertranken allein 189 Menschen. Das waren so viele Badetote wie seit 2019 nicht mehr - damals kamen in dem Zeitraum sogar 220 Menschen ums Leben.

Besonders im vergangenen Juni kam es zu einem "dramatischen Anstieg" an Unfällen, wie DLRG-Präsidentin Ute Vogt sagte. "Über 100 Opfer gab es im Monat Juni zuletzt im Jahr 2003." In den ersten sieben Monaten ertranken wieder deutlich mehr junge Menschen zwischen 11 und 30 Jahren, ihre Zahl stieg von 49 im Vorjahreszeitraum auf 75. Die allermeisten von ihnen waren männlich - 95 Prozent.

Quelle: ntv.de, lar/dpa

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