Panorama

50 Rettungskräfte im EinsatzZehn Skifahrer nach Lawine in Kalifornien vermisst

18.02.2026, 08:35 Uhr
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Allein in den zurückliegenden 24 Stunden waren in dem Skigebiet knapp 80 Zentimeter Schnee gefallen. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Im US-Bundesstaat Kalifornien werden nach einer Lawine zehn Menschen vermisst. Heftiger Schneefall erschwert die Suche nach den Vermissten. Einsatzkräfte warnen vor Ausflügen in das Skigebiet.

Nach einem Lawinenabgang im Skigebiet von Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien werden zehn Skifahrer vermisst. Sechs weitere Menschen hätten überlebt und befänden sich noch am Ort des Lawinenabgangs, teilte das örtliche Nevada County Sheriff's Office mit. Dort warteten sie auf ihre Rettung. Die Gruppe habe aus vier Skiführern und zwölf Gästen bestanden. Mehr als 50 Rettungskräfte seien bis zum späten Nachmittag (Ortszeit) im Einsatz gewesen, hieß es.

Captain Russell Greene sagte im Interview des regionalen Fernsehsenders KCRA 3, dass die Sheriffs über den Tourenanbieter und über Notfall-Signalgeräte verständigt worden seien. Die Einsatzkräfte versuchten, sich zu den Menschen durchzuschlagen. "Es wird ein langsamer und mühsamer Prozess, da die Einsatzkräfte aufgrund der weiterhin sehr hohen Lawinengefahr äußerst vorsichtig sein müssen", sagte er weiter. Am Abend (Ortszeit) hätten sie den Punkt des Lawinenabgangs noch nicht erreicht.

Die Einsatzkräfte warnten vor Ausflügen in die Gegend. "Die Wetterbedingungen sind weiterhin extrem gefährlich", hieß es mit Verweis auf eine bis Mittwoch geltende Lawinenwarnung. Nach Angaben der Betreiber in dem Skigebiet waren allein in den zurückliegenden 24 Stunden knapp 80 Zentimeter Schnee gefallen.

Der Berg Castle Peak befindet sich im Nationalwald Tahoe an der Grenze zum US-Bundesstaat Nevada. Das Gebiet liegt zwischen der kalifornischen Hauptstadt Sacramento und Reno.

Quelle: ntv.de, lno/dpa

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