Panorama

Ekelfund am Düsseldorfer Airport Zoll stellt mit Maden übersäte Kuhhaut sicher

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Die Frau hatte noch einiges vor mit der gammeligen Haut.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Gestank ist das Erste, was den Zollbeamten am Düsseldorfer Flughafen auffällt. Dann machen sie einen ekelerregenden Fund: Im Koffer einer Reisenden befindet sich kiloweise Kuhhaut - vergammelt und mit Maden übersät. Die Frau muss sich von ihrem Mitbringsel trennen.

Gestank am Düsseldorfer Flughafen: Eine Frau hat mit sieben Kilogramm vergammelter Kuhhaut aus Kamerun nach Deutschland einreisen wollen, teilte der Zoll mit. Schon von Weitem hätten die Beamten den unangenehmen Geruch aus dem Koffer der Wuppertalerin wahrgenommen. Beim Öffnen stießen sie auf zwei Plastiktüten. Die Kuhhaut war demnach mit Maden übersät.

Die Frau, die aus Kamerun über England reiste, verteidigte ihr stinkendes Gepäck: Es handle sich um eine Delikatesse, die sie und ihre Familie gern äßen, weil sie so schön weich sei. Trotzdem verweigerte der Zoll der Frau das angebliche kulinarische Vergnügen. Nach Zollangaben handelt es sich um einen veterinärrechtlichen Verstoß - die Stadt Düsseldorf ist für die Vernichtung zuständig.

Täglich würden Reisende verbotenerweise versuchen, Fleisch aus Drittländern nach Deutschland einzuführen, zitiert das Nachrichtenportal RP-Online einen Zollsprecher. "Doch ganze sieben Kilo vergammelte Haut ist auch für uns eine Premiere gewesen."

Quelle: n-tv.de, lri/AFP

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