Panorama

Tödlicher BadeunfallZwei Deutsche ertrinken vor Teneriffa

17.10.2017, 08:08 Uhr
f7de2caafd413c3268fbf4afa4346bba
In die Steilküste eingebettet: der schwarze Strand "El Bollullo". (Foto: imago/Westend61)

Tragischer Unglücksfall im Urlaub: Im Norden von Teneriffa wagen sich Touristen allen Warnungen zum Trotz in die Wellen des Atlantiks. Als sie in Schwierigkeiten geraten, setzen Retter alle Hebel in Bewegung, können jedoch für die beiden Deutschen nichts mehr tun.

Vor der Kanareninsel Teneriffa sind zu Wochenbeginn zwei Urlauber aus Deutschland ertrunken. Die Regionalregierung bestätigte entsprechende Medienberichte. Ein dritter Tourist konnte sich demnach an Land retten. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Rettungskräfte bargen die beiden anderen, etwa 30 Jahre alten Männer mit Hilfe eines Hubschraubers aus dem Meer. Noch im Helikopter versuchten Sanitäter, die leblosen Schwimmer zu reanimieren. Nach der Landung in Puerto de la Cruz konnte aber nur noch der Tod festgestellt werden.

Gefährliche Strömungen

Das Unglück ereignete sich vor der Playa "El Bollullo" an der Nordküste von Teneriffa. Der für seinen dunklen Vulkansand bekannte Strand liegt am steil abfallenden Ufer in einer engen Bucht zwischen den Felsen des Punta Romera und der Punta del Fraile. Bei starkem Wellengang können hier kräftige Strömungen entstehen, die selbst geübte Schwimmer aufs Meer hinaus ziehen.

Die deutschen Urlauber seien ins Wasser gegangen, obwohl eine rote Fahne am Strand vor gefährlichen Bedingungen gewarnt habe, berichtete die örtliche Zeitung "Diario de Avisos". Auch Besucher der örtlichen Strandbar hätten angesichts der Wetterbedingungen ausdrücklich vom Baden abgeraten.

Quelle: mmo/dpa

UnglückeStrandurlaubUrlaubSpanien