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Tiefdecker ausgebrannt Zwei Tote bei Flugzeugabsturz nahe Berlin

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Die abgestürzte Maschine brannte vollständig aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auf einem Verkehrsflughafen im brandenburgischen Strausberg stürzt ein Kleinflugzeug ab. Beide Insassen kommen bei dem Unglück ums Leben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung.

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges auf dem Flugplatz in Strausberg im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte ein Sprecher der örtlichen Feuerwehr. Weitere Personen wurden demnach nicht verletzt. Aufschluss über die Absturzursache sollen nun Untersuchungen von Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung geben. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung auf.

Eine Polizeisprecherin bestätigte Zeugenaussagen, wonach der Tiefdecker bei der Landung nahe der Landebahn senkrecht abgestürzt sei. Die Maschine zerschellte am Boden und brannte aus. Das Feuer sei inzwischen gelöscht. Die Feuerwehr war nach Angaben des Sprechers mit 20 Einsatzkräften vor Ort.

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Der Flugplatz Strausberg gehört nach Angaben auf seiner Homepage mit mehr als 40.000 Flugbewegungen zu den größeren im Osten Deutschlands. Ultraleichtflugzeuge sind sehr kleine und leichte Flugzeuge für maximal zwei Personen, die - im Gegensatz zu Segelfliegern - von einem Motor angetrieben werden.

Bereits vor einem Jahr war in der Region ein Kleinflugzeug abgestürzt. Die Maschine war im Januar 2019 ebenfalls vom Strausberger Flugplatz aus gestartet, auf einem Feld bei Oberbarnim kam es zu dem Absturz. Bei dem Unglück kamen ebenfalls zwei Personen ums Leben, die beiden Männer waren 64 und 55 Jahre alt.

Quelle: ntv.de, mra/dpa