Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 03:48 Moskau meldet neue Drohnenangriffe +++
Moskau wird offenbar erneut von ukrainischen Drohnen angegriffen. Bürgermeister Sergej Sobjanin meldet im Verlauf der letzten Stunden immer wieder Abschüsse durch die Flugabwehr. Über eventuelle Schäden ist nichts bekannt. Am Wochenende hatte es laut russischen Behörden den größten Angriff auf die Hauptstadt seit mehr als einem Jahr gegeben. Binnen zwei Tagen seien etwa 250 Drohnen mit Kurs auf Moskau abgeschossen worden, so Sobjanin.
+++ 01:14 Ukraine greift in Melitopol an +++
Die Ukraine greift in der Nacht Ziele in russisch besetzten Territorien an. In der von Russland kontrollierten Stadt Melitopol in der Oblast Saporischschja seien heftige Explosionen zu hören, berichtet der ukrainische Kanal Exilenova+. Ob und welche Ziele getroffen wurden, ist bislang nicht bekannt.
+++ 23:33 Selenskyj: Russische Offensive vereitelt +++
Der Ukraine ist es nach Angaben ihres Präsidenten gelungen, eine für den März geplante strategische Offensive des russischen Militärs zu vereiteln. "Und auch wenn die Attacken stetig sind und die Sturmversuche anhalten, ist ihre Intensität und der Maßstab der Auseinandersetzung nicht so groß, wie die Russen das geplant und ihre Kommandeure das der politischen Führung versprochen haben", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Nach Angaben unabhängiger Militärexperten ist der Vormarsch der russischen Truppen zuletzt ins Stocken geraten. An einigen Frontabschnitten, speziell im Süden des Landes, konnten die Ukrainer demnach bei Gegenangriffen sogar Territorium zurückerobern. Die Lage bleibt aber schwierig, auch wegen des Soldatenmangels.
+++ 22:03 Selenskyj reist nach London und Madrid +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist am Dienstag nach London und einen Tag später nach Madrid. Der britische Verteidigungsminister John Healey kündigt Selenskyjs Besuch in London an und bekräftigt die "uneingeschränkte Entschlossenheit" seines Landes, der Ukraine beizustehen. Kurz zuvor hatte der britische Premierminister Keir Starmer angekündigt, dass er den ukrainischen Präsidenten "bald" treffen werde. Starmer hatte Selenskyj zuletzt im Dezember empfangen. Am Mittwoch wird Selenskyj in Madrid zu Gesprächen mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez erwartet. Der ukrainische Präsident werde während seines Besuchs Abkommen unterzeichnen und gemeinsam mit Sánchez eine Pressekonferenz geben, heißt es. Es ist das vierte Mal seit Februar 2022, dass Selenskyj Spanien besucht.
+++ 21:30 Nato kassierte bei weiterer Übung herbe Niederlage gegen die Ukraine +++
Die Ukraine hat nach einem Bericht der "FAZ" bei einem weiteren Manöver im vergangenen Jahr tiefgreifende Schwächen aufseiten der Nato aufgedeckt. Demnach gewannen die von Kiews Soldaten angeführten Seestreitkräfte im September vor der Küste Portugals fünf Übungsszenarien. Ein Grund für den Erfolg sollen die aus dem Schwarzen Meer bekannten Seedrohnen vom Typ Magura sein. Auch andere Einheiten sollen bei den sich gegenseitig ergänzenden Nato-Großübungen "Repmus" und "Dynamic Messenger" Seedrohnen verwendet haben. Eine ukrainische Quelle erzählte der "FAZ", dass die Ukrainer ein Team aus amerikanischen, britischen und spanischen Einheiten angeführt hätten. Einmal seien während eines simulierten Angriffs so viele Übungstreffer gegen eine Fregatte gelungen, dass diese in der Realität gesunken wäre. Es ist nicht das einzige Manöver im vergangenen Jahr, bei dem große Schwächen aufseiten der Nato in Bezug auf unbemannte Systeme zutage kamen. Bei der Übung "Hedgehog" in Estland hatte die 412. Nemesis-Brigade der ukrainischen Drohnenstreitkräfte innerhalb eines Tages laut "Wall Street Journal" unter anderem 17 Fahrzeuge ausgeschaltet.
+++ 21:04 Moskau: Beschädigter russischer Tanker treibt mit 700 Tonnen Kraftstoff im Mittelmeer +++
Ein vor knapp zwei Wochen beschädigter russischer Tanker treibt nach Angaben Moskaus mit hunderten Tonnen Treibstoff führerlos im Mittelmeer. Die "Arctic Metagaz" habe "schwere Schäden davongetragen", erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in Moskau. An Bord seien Detonationen zu hören, das Schiff neige sich immer stärker zur Seite und es seien vereinzelte Brände beobachtet worden. Als die Besatzung das Schiff verließ, befanden sich laut Sacharowa 450 Tonnen Schweröl und 250 Tonnen Diesel "sowie eine erhebliche Menge Erdgas" in den Tanks. Am 3. März hatten sich mehrere Explosionen an Bord des Tankers ereignet. Moskau wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Drohnen attackiert zu haben. Die Ukraine hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert. Die "Arctic Metagaz" befindet sich auf Sanktionslisten der Europäischen Union und der USA, die das Schiff der russischen "Schattenflotte" zurechnen.
+++ 20:15 Ukraine meldet "ungewöhnlichen" russischen Luftangriff auf Kiew +++
Die russische Armee hat heute einen seltenen Angriff am helllichten Tag auf Kiew geflogen. Nach Angaben von Reportern der Nachrichtenagentur AFP waren Explosionen zu hören und Rauchwolken stiegen auf, während Einwohner Schutz suchten. Auch stürzten Drohnentrümmer auf den Maidan, den Platz der Unabhängigkeit im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Die ukrainische Luftwaffe beschrieb den Angriff zur Hauptverkehrszeit als "ungewöhnlich" - die russische Armee führt ihre Luftangriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte meist nachts aus. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden in der vergangenen und dann tagsüber 194 von 211 abgefeuerten russischen Drohnen abgefangen.
+++ 19:33 Ukrainische Drohnen treffen Öldepot für Russlands Front +++
Die Ukraine hat im Süden Russlands ein Öldepot angegriffen. Behörden in der Region Krasnodar melden eine Drohnenattacke auf die Anlage in Labinsk. Aufnahmen aus sozialen Medien zeigen das brennende Depot und eine gewaltige Rauchsäule.
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