Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 07:14 Donald Trump lobt Vermittlung durch Melania +++

25.10.2026, 00:01 Uhr

US-Präsident Donald Trump betont auf einer Pressekonferenz die Arbeit seiner Frau Melania, die zwischen Russland und der Ukraine eine Feuerpause vermittelt hat. "Sie macht es gerade besser als professionelle Vermittler", sagt Donald Trump. "Jetzt hat sie einen Waffenstillstand erzielt." Dies habe mit Kindern und älteren Menschen zu tun, sagt der Staatschef. Melania Trump macht sich bereits längere Zeit für den Kinderschutz stark.

+++ 06:29 Deutsche Stabsoffiziere und Tankflugzeuge bei Ukraine-Übung +++

Die Bundeswehr wird sich mit rund zehn Stabsoffizieren, Tankflugzeugen und Logistik am ersten Militärmanöver der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine beteiligen. Deutschland nehme als "Zeichen der Geschlossenheit mit unseren Partnern" an der Übung teil, die im November in Polen, im Luftraum über Rumänien und im westlichen Schwarzen Meer stattfinden soll, teilt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf Anfrage mit. Bei dem Manöver wird erstmals die Einsatzfähigkeit der multinationalen Truppe der Ukraine-Verbündeten getestet, die derzeit unter Führung von Frankreich und Großbritannien zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands mit Russland aufgebaut wird. Insgesamt gehören der "Koalition der Willigen" etwa 35 Staaten an.

+++ 05:37 Urnengang im Schatten von Drohnenangriffen: Bulgaren wählen Präsidenten +++

Überschattet von Sicherheitsbedenken nach einer Reihe von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer wählen die Menschen in Bulgarien am heutigen Sonntag ein neues Staatsoberhaupt. In Umfragen lag die frühere Journalistin und sozialistische Europaabgeordnete Ilijana Jotowa, die das Amt erst im Januar übernommen hatte, zuletzt deutlich vorn. Sie fordert Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs und lehnt weitere militärische Unterstützung für Kiew ab, ohne Bulgariens Zugehörigkeit zu EU und Nato infrage zu stellen. Ihr wichtigster Herausforderer ist der 50-jährige Andrej Gjurow, ein früherer Vizechef der bulgarischen Nationalbank und ehemaliger Übergangsministerpräsident. Er setzt auf Abschreckung und westliche Bündnisse. Insgesamt treten 27 Kandidaten an. Sollte keiner im ersten Wahlgang die nötige Mehrheit erreichen, folgt am 1. November eine Stichwahl. 

+++ 03:36 Bericht: Russischer Energieriese finanzierte US-Gasprojekt in Alaska +++

Das russische Unternehmen Novatek hat einem Bericht der "New York Times" zufolge heimlich ein milliardenschweres US-Gasprojekt finanziert, das in Verhandlungen zwischen dem Weißen Haus und dem Kreml über die Beendigung des Krieges in der Ukraine zur Sprache kam. Novatek ist Russlands zweitgrößter Produzent von Flüssigerdgas und unterliegt seit dem Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 US-Sanktionen. Das US-Unternehmen Polar LNG, das Erdgas aus Alaska verflüssigen und exportieren will, erhielt laut NYT, geheime Finanzmittel von Novatek. Quelle der Zeitung ist John Riddle, der frühere Chef von Polar LNG. Er gab seinen Posten auf, nachdem er von den Verbindungen zu Novatek erfahren hatte. Riddle berichtete der Zeitung, ihm sei mitgeteilt worden, die Finanzierung stamme von einem Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. "Es ist nicht nur rechtswidrig, sondern es liegt auch nicht im Interesse der USA, dass russische Technologie die Vermarktung von arktischem Gas kontrolliert", sagte Riddle gegenüber dem Blatt. Er habe Beamte der Trump-Administration über die geheime russische Finanzierung informiert und sie dringend gebeten, die Situation zu untersuchen.

+++ 02:31 Insider widerspricht Musk: Ukraine nutzte Starlink nicht für Angriffe +++

Der ukrainische Aktivist und Youtuber Serhii Sternenko weist die Vorwürfe von Techmilliardär Elon Musk zurück, das ukrainische Militär habe das zivile Satelliteninternet Starlink für Drohnenangriffe missbraucht. Auf X schreibt Sernenko, er sei in die Prozesse des ukrainischen Verteidigungsministeriums involviert gewesen und könne sagen, dass die Nutzung von "zivilem Starlink für Drohnenmissionen technisch unmöglich war. Alle Drohnenmissionen, die Satellitenkommunikation erforderten, konnten nur mit Starshield durchgeführt werden". Zugleich dankt er den USA und SpaceX für den Zugang zu der kritisch wichtigen Technik. Eine offizielle Stellungnahme der ukrainischen Regierung zu den Erklärungen von Musk gibt es bislang nicht.  

+++ 01:57 Russische Behörden: Ukraine greift Einkaufszentrum von Belgorod an +++

Ein massiver Schwarm ukrainischer Drohnen hat in der Nacht die russische Grenzregion Belgorod angegriffen. Das berichtet der "Kyiv Independent" mit Verweis auf die russischen Behörden. Die meisten Drohnen konzentrierten sich laut Anwohnern auf ein Gebiet im Stadtzentrum von Belgorod. Dem Überwachungskanal Exilenova-Plus zufolge war das Ziel der MegaGRINN-Einkaufskomplex, Belgorods größtes Einkaufs- und Unterhaltungszentrum. MegaGRINN erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 163.000 Quadratmetern und beherbergt über 200 Geschäfte sowie einen Supermarkt, ein Kino und Restaurants. Das Einkaufszentrum war während des nächtlichen Angriffs geschlossen und menschenleer.

+++ 00:36 Dnipropetrowsk: Drei Tote nach Drohnenangriff auf Wohnhaus +++

Eine russische Drohne hat ein Wohngebäude im Bezirk Synelnykove in der Oblast Dnipropetrowsk getroffen. Dabei wurden drei Zivilisten getötet und zwölf weitere verletzt, wie Gouverneur Oleksandr Hanzha mitteilt. Laut "Kyiv Independent" verursachte der Drohnenangriff einen Brand im vierten Stock eines Wohnhauses und beschädigte außerdem Fahrzeuge und ein Geschäft in der Nähe. Drei Menschen kamen ums Leben. Bei dem russischen Angriff auf Synelnykove wurden laut dem Bericht mindestens zwölf weitere Menschen verletzt. Unter den Opfern befindet sich ein elfjähriges Mädchen. Fünf Verletzte werden im Krankenhaus behandelt.

+++ 23:27 Elon Musk erklärt Starlink-Drosselung: Ukraine verstieß gegen Nutzungsbedingungen +++

US-Tech-Milliardär Elon Musk wirft dem ukrainischen Militär vor, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Es habe gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen und den Dienst für Angriffe eingesetzt, bei denen Menschen getötet werden sollten, schreibt der SpaceX-Gründer Musk auf der Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nennt er nicht. Er schreibt weiter, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei. Zuvor hieß es vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dass die Starlink/Starshield-Verbindung wieder hergestellt sei. "Starlink und Starshield funktionieren wieder mit der Geschwindigkeit, die vor all diesen Einschränkungen herrschte. Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen."

+++ 22:27 Feuer nach Drohnenangriff in Lagerhaus in Charkiw ausgebrochen +++

Eine russische Drohne ist in der Oblast Charkiw auf das Dach eines Lagerhauses gestürzt und hat ein Feuer ausgelöst. Der Angriff ereignete sich in der Gemeinde Besljudiwka wie der staatliche Katastrophenschutzdienst mitteilt. Die Löscharbeiten gestalten sich demnach schwierig, da weitere Angriffe befürchtet werden.

+++ 22:02 Drohnentrümmer stürzen auf Autos in Kiew - ein Verletzter +++

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben herabfallende Trümmerteile einer Drohne eine Person verletzt. Das teilt Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. "Im Bezirk Schewtschenkiwskyj, im Stadtzentrum, fielen Trümmer einer Drohne auf einen Parkplatz. Autos wurden beschädigt, aber es kam zu keinem Brand", schreibt er. Nach vorläufigen Angaben, so der Bürgermeister weiter, wurde eine Person verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.

+++ 21:19 "Warten noch immer" - Selenskyj fordert erneut Lieferung von Abwehrraketen +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert die USA nach der Wiederherstellung der Starlink-Verbindung erneut mit Nachdruck auch zur Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen auf. "Es gibt Lieferpakete, auf die wir noch immer warten", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. "Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden." Selenskyj hatte zuletzt mehrfach beklagt, dass zugesagte und bezahlte Raketen von den USA nicht geliefert würden. Die Ukraine braucht nach eigenen Angaben vor allem Flugabwehrraketen für die Patriot-Systeme, um sich vor den russischen Angriffen mit ballistischen Raketen zu schützen.

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