Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 11:15 Russische Drohnen treffen erneut ukrainischen Zug - Evakuierung glückt +++

16.09.2026, 00:01 Uhr

Nach ukrainischen Angaben griffen russische Streitkräfte einen Zivilzug an, der von Kiew nach Mykolajiw unterwegs war. "Der Feind greift weiterhin Personenzüge an. Dank einer frühzeitigen Warnung durch das Überwachungsteam von Ukrzaliznytsia konnten die Lokführer, das Zugpersonal sowie die Fahrgäste evakuiert werden", teilt das Unternehmen mit. Ukrzaliznytsia fügt hinzu, dass keine Verletzten gemeldet wurden. In Zusammenarbeit mit der regionalen Militärverwaltung von Mykolajiw werden Bustransfers für die Fahrgäste organisiert. Videos in sozialen Medien zeigen einen Zug, aus dessen Triebwagen dicken Rauchsäulen aufsteigen.  

+++ 10:39 Selenskyj erklärt in Interview Bereitschaft zu Neuwahl - und nennt Bedingungen +++

Die Verfassung der Ukraine, das Wahlrecht und die Sicherheitslage lassen es nicht zu, dass in der Ukraine während eines Krieges Wahlen abgehalten werden. Das ist bekannt. Im Interview mit CBS News erklärt Selenskyj jedoch: "Ich bin bereit, sie (die Wahlen - Anm. d. Red.) schon morgen abzuhalten, aber wenn der Krieg weitergeht, ist dies weder gemäß der Verfassung noch gemäß dem Wahlrecht möglich - und vor allem wegen der Sicherheitslage. Wie sollen die Menschen wählen, wenn Kinder nicht zur Schule gehen können? Wie können Wahlen stattfinden, wenn sich 9 Millionen Menschen im Ausland befinden? Normalerweise geben etwa eine halbe Million Menschen ihre Stimme aus dem Ausland ab. Und was machen wir mit den Menschen, die in den vorübergehend besetzten Gebieten leben? Werden sie wählen? Wie werden sie wählen, und wer wird den Wahlvorgang dort überwachen? Dort sind russische Soldaten", so der Präsident. "In Kriegszeiten hat der Frieden oberste Priorität. Politik steht nicht einmal an zweiter Stelle. Selbst für Politiker steht sie an zehnter Stelle. Und für die Menschen steht sie an hundertster Stelle. Die Menschen haben andere Prioritäten: Wie überleben sie, wie kommen sie über die Runden, wie bringen sie ihre Kinder zur Schule … Was soll man gegen all das tun?", fügt er hinzu.  

+++ 10:03 Eigener Artikel 4 -Von der Leyen will Alarmmechanismus nur für die EU +++

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will einen von der Nato unabhängigen Alarmmechanismus für Sicherheitskrisen unterhalb der Schwelle eines bewaffneten Angriffs schaffen. "Wir brauchen einen Mechanismus analog zum Artikel 4 des Nato-Vertrags", sagt die deutsche Spitzenpolitikerin in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union. Zudem kündigt von der Leyen ein Konzept für einen Europäischen Sicherheitsrat an.

+++ 09:42 Selenskyj berichtet von russischen Angriffsversuchen auf sein Flugzeug +++

Russland habe zweimal versucht, das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Drohnen anzugreifen, während er sich in Moldawien aufhielt. Das erzählt Selenskyj in einem Interview mit CBS News. "Mein Präsidentenflugzeug befand sich in Moldawien, und deshalb haben sie Moldawien angegriffen. Als wir nach Hause zurückkehrten und erneut Chișinău überflogen, haben sie dasselbe getan", so der Präsident. Das Büro des ukrainischen Präsidenten erklärt laut Suspilne, dass sich das Flugzeug von Selenskyj nicht zur gleichen Zeit wie die russische Drohne in der Luft befunden habe. Als das Präsidentenflugzeug planmäßig von Moldawien nach Oslo abfliegen sollte, beobachtete die ukrainische Seite die Bewegungen russischer Drohnen und wartete, bis diese vom Radar verschwanden. Das Flugzeug von Selenskyj blieb während dieser Zeit am Boden. Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre hatte zuvor behauptet, das Präsidentenflugzeug sei angeblich "nur knapp einem Zusammenstoß" mit der Drohne entgangen. Diese Darstellung wiesen die moldauischen Behörden jedoch zurück.  

+++ 09:09 Russische Drohne trifft Bus und tötet fünf Menschen +++

Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Bus in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk sind nach Angaben der örtlichen Behörden fünf Menschen getötet worden. Mindestens sieben weitere Personen seien verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region mit. Zudem attackierte Russland in der Nacht die Energieinfrastruktur in der zentralukrainischen Region Poltawa, wie der dortige Gouverneur auf Telegram mitteilt. Eine russische Drohne habe auch eine Industrieanlage getroffen. 

+++ 08:31 US-Kongresskammer stimmt über Sanktionspaket gegen Russland ab +++

Das US-Repräsentantenhaus wird an diesem Mittwoch eine abschließende Abstimmung über einen Gesetzentwurf abhalten, der die Sanktionen gegen Russland erheblich verschärfen soll. Der republikanische Kongressabgeordnete Michael McCaul erklärt, er werde die Debatte über den Gesetzentwurf unmittelbar vor der entscheidenden Abstimmung im Plenum des Repräsentantenhauses persönlich leiten. Das Sanktionspaket wurde noch maßgeblich vom mittlerweile verstorbenen US-Senator Lindsey Graham auf den Weg gebracht. Der demokratische Mitverfasser der Initiative, Richard Blumenthal wendet sich derweil an die ukrainische Gemeinde in den USA und sagt, der Gesetzentwurf werde Wladimir Putins Kriegsmaschinerie "zerstören". Wir werden nicht ruhen, bis die Ukraine als freie Nation sicher ist", sagte Blumenthal. "Der einzige Weg, Tyrannen zu stoppen, besteht darin, sie zurückzudrängen und ihnen ins Gesicht zu schlagen", betont er. Damit sollen sowohl zahlreiche russische Amtsträger sanktioniert werden, als auch Banken. Zudem sind Investitionsverbote vorgesehen und Strafzöllen für Drittstaaten, die mit Russland Handel treiben. 

+++ 07:44 Drei der sechs größten russischen Raffinerien drosseln oder stoppen ihre Produktion +++

Drei der sechs größten Diesel produzierenden Raffinerien Russlands hat im September nach ukrainischen Drohnenangriffen die Produktion gedrosselt oder vollständig eingestellt, berichtet Reuters. Auf diese sechs Anlagen - die Raffinerie Kirishi im Gebiet Leningrad, NORSI in Nischni Nowgorod, Taneco in Tatarstan, die Raffinerie Omsk in Sibirien, die Raffinerie Perm im Gebiet Perm sowie die Raffinerie Wolgograd - entfällt die Hälfte der gesamten Dieselproduktion Russlands. Alle wurden Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Kirishi hat den Betrieb vollständig eingestellt, während NORSI und die Raffinerie in Wolgograd nur noch mit etwa einem Viertel ihrer Kapazität arbeiten, wie Quellen gegenüber Reuters angeben. Im Gebiet Leningrad, wo die Raffinerie in Kirishi den Betrieb eingestellt hat, haben die regionalen Behörden Tankbeschränkungen an Tankstellen eingeführt. Gouverneur Alexander Drozdenko erklärte am Dienstag, die Maßnahmen seien "vorübergehend" und würden bis zum 1. Oktober in Kraft bleiben. "Die Lage bleibt schwierig", so Drozdenko. 

+++ 07:08 Kiew: Mehr als 1500 russischen Soldaten getötet oder verletzt +++

Wie der ukrainische Generalstab berichtet, werden binnen 24 Stunden 1530 russische Soldaten in der Ukraine verletzt oder getötet. Das geht aus dem täglichen Bericht hervor. Damit steigt ihre Gesamtzahl nach Angaben Kiews seit Beginn der russischen Vollinvasion im Februar 2022 auf 1,51 Millionen. Zudem habe die ukrainische Armee 27 weitere Artilleriesysteme und knapp 800 Drohnen zerstört, heißt es. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen, werden beim Militärgerät allerdings als zu hoch eingeschätzt. Die Schätzungen zu den russischen Opfern schwanken zwar, bewegen sich bei den Toten aber zwischen 250.000 und 500.000. Medien wie Mediazona und BBC Russia ist es gelungen, den Tod von mehr als 242.000 russischen Soldaten (Stand Ende August 2026) nur anhand öffentlich zugänglicher Daten zu belegen. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich darüber liegen. Die Zahl der Verwundeten übersteigt in Kriegen in der Regel die der Toten zudem klar.  

+++ 06:35 EU baut litauischen Hafen zu Nato-Knotenpunkt um +++

Die Europäische Union plant, einen Hafen in Litauen zu einem strategischen NATO-Knotenpunkt zu machen. Dies berichtet TVP World unter Berufung auf eine Erklärung der Europäischen Investitionsbank (EIB). Die internationale Finanzinstitution teilt mit, dass das 201-Millionen-Euro-Projekt die Modernisierung eines Terminals im Hafen von Klaipėda umfasst, um NATO-Schiffe aufnehmen zu können. Das Projekt sieht außerdem den Ausbau der Infrastruktur vor, um Schiffe mit Landstrom, grünem Wasserstoff und Offshore-Windenergie zu versorgen. Der Veröffentlichung zufolge wird das Projekt dazu beitragen, die militärische Mobilität zu verbessern und gleichzeitig die Rolle der Region im Bereich der sauberen Energie zu stärken. Das Projekt soll bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein. 

+++ 06:01 Attentat in den USA geplant - USA klagen russischen Staatsbürger an +++

Das US-Justizministerium klagt mehrere russische Staatsangehörige, die angeblich Verbindungen zu russischen Geheimdiensten haben, wegen Terrorismusfinanzierung und der Planung von Auftragsmorden in verschiedenen Ländern an. Wie zunächst ABC News berichtet, informiert US-Generalstaatsanwalt Todd Blanche Reporter über den Fall. Er erklärt, Ermittler des Southern District of New York hätten den Fall aufgedeckt. Laut Blanche hatten die Beteiligten unter anderem die Ermordung eines russischen Dissidenten geplant, der sich im Raum Washington aufhielt. Zudem soll der russische Geheimdienst Terroranschläge in Litauen, Polen und Tschechien geplant haben. Wie der Leiter der Recherche-Plattform The Insider, Christo Grosew, auf X schreibt, soll es sich bei dem für das Attentat in den USA angeheuerten Mann um einen Venezolaner handeln. 

+++ 04:45 Nach Hunderten Treffern braucht Ukraine neue Lokomotiven +++

Die Ukraine bittet ihre Verbündeten nach russischen Angriffen auf die Bahninfrastruktur um Lokomotiven in osteuropäischer Breitspur. Seit Kriegsbeginn seien mehr als 500 Lokomotiven beschädigt oder zerstört worden, teilt Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X mit. Mehr als die Hälfte davon sei allein in diesem Jahr getroffen worden. Die Ukraine benötige dringend Lokomotiven der Spurweite von 1520 Millimetern. EU- und Nato-Staaten mit dieser Spurweite sind Finnland, Estland, Lettland und Litauen. Die meisten anderen Staaten der Welt verwenden die sogenannte Normalspur von 1435 Millimetern.

+++ 03:23 Milliardenloch im Haushalt: Selenskyj kündigt unpopuläre Maßnahmen an +++

Der ukrainische Präsident Selenskyj kündigt mehrere potenziell "unpopuläre" Gesetzentwürfe zum Stopfen des Milliardendefizits im Haushalt an. In seiner abendlichen Videoansprache spricht er von sieben nicht näher benannten Gesetzesvorhaben, die zur "Finanzierung des staatlichen Haushaltsdefizits nötig" seien. "Einige Sachen mögen schwierig sein, unerfreulich und unpopulär", sagt er. "Aber ohne diese Dinge ist es derzeit unmöglich, den gesamten Bedarf unserer Verteidigung und die Widerstandskraft der Ukraine zu gewährleisten." Das Defizit ergibt sich vor allem durch ein Minus von umgerechnet 23 Milliarden Euro im Verteidigungsbereich.

+++ 02:08 UN denken über unterirdische Bunker für Ukraine-Hilfsgüter nach +++

Die Vereinten Nationen (UN) erwägen wegen anhaltender russischer Luftangriffe, ihre Hilfsgüter in der Ukraine in unterirdische Bunker zu verlegen. In diesem Jahr hätten russische Angriffe zehn Lagerhäuser der Organisation getroffen und Hilfsgüter im Wert von Millionen Dollar zerstört, sagt der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe in der Ukraine, Matthias Schmale. Unter den getroffenen Einrichtungen befindet sich auch ein Hauptlager der Weltgesundheitsorganisation mit medizinischen Gütern. Die UN prüfen zudem den Kauf von gepanzerten Fahrzeugen und Drohnen-Abwehrsystemen. Die zusätzlichen Kosten sind im Hilfsbudget von 2,3 Milliarden Dollar für 2026 nicht vorgesehen.

+++ 01:15 Ukraine meldet erfolgreichen Test neuer Drohnenabwehr-Waffe +++

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Selenskyj erfolgreich eine neue, selbst entwickelte Waffe zur Abwehr von Drohnen getestet. Bei einem Einsatz in der Nacht sei ein Treffer erzielt und eine Drohne vom Typ "Shahed" zerstört worden, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. "Einige technische Details müssen jedoch noch verfeinert werden", erklärt er weiter. "Wir brauchen noch etwas mehr Zeit." Die Arbeit an weiteren Entwicklungen werde fortgesetzt. Selenskyj zufolge wurden in der Nacht 93 Prozent aller russischen Drohnen abgefangen. "Das ist beachtlich. Aber natürlich wird mehr gebraucht", sagte er. 

+++ 00:04 Litauen: Abgeschossene Drohne hatte Sprengsatz +++

Die Drohne, die Nato-Kampfjets vergangene Nacht über Litauen abgeschossen haben, war mit Sprengstoff bestückt. Das teilte Verteidigungsminister Robertas Kaunas mit. Die Sprengladung sei von Spezialkräften entschärft worden, schreibt Kaunas auf Facebook. Die Drohne werde weiterhin untersucht und analysiert. Italienische Eurofighter hatten die Drohne über einem ländlichen Gebiet nahe dem Dorf Pratkunai vom Himmel geholt. Verletzte oder Schäden gab es nicht. Zuvor hatten die Behörden hatten die Bevölkerung mehrerer Regionen des baltischen EU- und Nato-Landes über eine mögliche Bedrohung aus der Luft alarmiert.

+++ 23:28 Deutschlands geplanter Tomahawk-Kauf noch in Abklärung +++

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zieht nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Pete Hegseth in Washington eine positive Bilanz. Die Gespräche seien gut verlaufen, sagt Pistorius vor Journalisten. Beim geplanten Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern durch Deutschland müssten jedoch noch Einzelheiten geklärt werden. Deutschland und die USA stimmten in der Bewertung der Sicherheitslage in Europa überein.

+++ 22:10 Drohnenfund in Niedersachsen führt zu Großeinsatz: Ermittler prüfen Hintergrund +++

Ein Drohnenfund beschäftigt das Landeskriminalamt in Niedersachsen. Die Teile einer vermutlich abgestürzten Drohne wurden auf unbewohntem Gelände östlich des Steinhuder Meeres in der Region Hannover gefunden. Das LKA erhielt davon nach eigenen Angaben am Montag Kenntnis. Zahlreiche Polizeikräfte waren an diesem Dienstag im Einsatz, um das weitläufige Gelände unter anderem nach weiteren Teilen des Fluggeräts abzusuchen, wie das LKA mitteilt. Es handele sich um einen sogenannten "gefahrenabwehrrechtlichen Vorgang". Die Behörde geht davon aus, dass keine Gefährdung für die Bevölkerung bestand. Die Untersuchungen zum Hintergrund dauern an. Östlich des Steinhuder Meeres liegt auch der Bundeswehr-Fliegerhorst Wunstorf, allerdings wurden die Drohnenteile nicht dort gefunden. Mehrere Medien berichten, dass der Fundort etwa 800 Meter von dem Fliegerhorst entfernt sei. Ob ein Zusammenhang besteht, ist unklar. 

+++ 21:36 Pistorius und Hegseth wollen Rüstungsindustrien enger verzahnen +++

Deutschland und die USA wollen ihre Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten deutlich ausbauen. Dazu unterzeichnen Verteidigungsminister Boris Pistorius und sein US-Amtskollege Pete Hegseth in Washington eine Absichtserklärung über verstärkte Kooperationen. "Deutschland und die Vereinigten Staaten sind sich einig, dass die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen eine robuste und zum gegenseitigen Nutzen eng verzahnte Verteidigungsindustriebasis auf beiden Seiten des Atlantiks erfordern", teilt das deutsche Verteidigungsministerium mit. Die Absichtserklärung setze einen politischen Rahmen für künftige Projekte, so das Ministerium. Beide Länder verfügten über leistungsstarke Verteidigungsindustrien, die sich bei der Herstellung hochmoderner Waffensysteme, Komponenten und komplexer Munition künftig noch stärker ergänzen könnten und sollten, heißt es weiter. Der hohe Bedarf an Rüstungsgütern erfordere erhöhte Produktionskapazitäten, kurze Lieferzeiten und eine verlässliche Versorgung auf beiden Seiten des Atlantiks. 

+++ 21:24 Neuer Abfangjäger testet vielversprechend gegen russische Jetdrohnen +++

Die Ukraine arbeitet an weiteren Möglichkeiten zur Abwehr von Russlands schnellen Shahed-Drohnen mit Jetantrieb. Präsident Selenskyj berichtet von einem "erfolgreichen" Test einer weiteren Abfang-Drohne. In sozialen Medien erklärt er: "Eine Shahed wurde erfolgreich getroffen, aber einige Aspekte der Steuerung des Abfangjägers müssen noch verfeinert werden. Die Arbeit geht weiter – es wird noch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen." Einem Bericht des "Kyiv Independent" zufolge erreichen die russischen Jetdrohnen Geschwindigkeiten von bis zu 600 Kilometern pro Stunde, wodurch sie schwerer abzufangen sind als frühere Shahed-Varianten.  

+++ 20:49 Bei Angriff auf Slowjansk sterben zwei Menschen +++

Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Stadt Slowjansk sind ein Mann und eine Frau getötet worden. Eine weitere Frau sei verletzt worden, teilt der Chef der Militärverwaltung der Stadt, Wadym Ljach, bei Facebook mit. Es seien drei Wohnhäuser beschädigt worden. Den verwendeten Waffentyp nennt Ljach nicht. Slowjansk befindet sich im Gebiet Donezk und liegt etwa 15 Kilometer von der russisch-ukrainischen Frontlinie entfernt. 

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.