Iran-Krieg im Liveticker+++ 23:05 Golf-Staaten sehen rote Linien überschritten +++
Die Golf-Staaten üben scharfe Kritik an den die iranischen Angriffen auf arabische Länder am Golf. Irans Verhalten sei destabilisierend und habe roten Linien überschritten, sagt der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats, Dschasim al-Budaiwi, laut einem Bericht des saudischen Fernsehsenders Al-Arabija vor Diplomaten. Dazu gehöre es, die Straße von Hormus zu schließen und Gebühren für deren Passage zu verlangen. Der Iran habe 85 Prozent seiner Raketen auf Golf-Staaten abgefeuert, so al-Budaiwi.
+++ 22:17 Israel droht mit Tötung weiterer Führungsfiguren +++
Israels Armee hat damit gedroht, weitere wichtige Führungsfiguren im Iran ins Visier zu nehmen. Die Tötungen würden nicht aufhören, sagte Militärsprecher Effie Defrin am Abend. "Wir werden weiterhin jeden verfolgen, der Israel bedroht."
+++ 21:49 Rubio sieht Europa in der Bringschuld +++
US-Außenminister Marco Rubio hat die Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Nato verteidigt. Er sagte, die Verbündeten müssten im Hinblick auf den Iran und die Sicherung der Straße von Hormus mehr tun. "Die Vereinigten Staaten werden ständig gebeten, in einem Krieg zu helfen - und wir haben mehr als jedes andere Land der Welt geholfen - in einem Krieg, der auf einem anderen Kontinent, in der Ukraine, stattfindet. Aber als die USA selbst Hilfe brauchten, hat [Trump] keine positiven Reaktionen erhalten", sagte Rubio zu Journalisten.
+++ 21:21 Trump verschiebt Angriffe auf iranische Energieanlagen um zehn Tage +++
US-Präsident Donald Trump setzt nach eigenen Angaben die angekündigte Zerstörung von Energieanlagen im Iran für zehn Tage aus. Die Frist laufe nun bis zum 6. April, erklärt Trump. Die Gespräche mit dem Iran liefen "sehr gut". Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Ursprünglich lief die Frist bis zum Ende dieser Woche. Der Iran hatte mit Vergeltung gedroht.
+++ 21:06 Wadephul fordert: "Wollen einbezogen werden in Gespräche" +++
Vor der Teilnahme des US-Außenministers Marco Rubio an den Verhandlungen der G7 bietet der deutsche Außenminister im Interview mit ntv deutsche Hilfe im Iran, sollte der Krieg erstmal vorbei sein. Dafür verlangt er aber politische Beteiligung.
+++ 20:48 Iran signalisiert Spanien Entgegenkommen bei Hormus-Passage +++
Der Iran zeigt sich nach Angaben seiner Botschaft in Spanien offen für Anfragen aus Madrid mit Bezug zur Straße von Hormus. Spanien respektiere das Völkerrecht, hieß es zur Begründung in einem Post auf X. Laut einem Schreiben des iranischen Außenministeriums dürfen "nicht-feindliche Schiffe" die Meerenge nach Rücksprache mit den Behörden passieren. Die spanische Regierung gehört zu den ersten Ländern, die die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als rücksichtslos und illegal verurteilt haben.
+++ 20:23 Israel ändert wegen Trump Iran-Strategie +++
Israel hat den Schwerpunkt seiner Luftkampagne von der Destabilisierung des iranischen Regimes auf die Zerstörung der militärisch-industriellen Basis des Landes verlagert, in der Hoffnung, in der verbleibenden Zeit vor einem möglichen Kriegsende einen nachhaltigeren Schaden zu hinterlassen.
+++ 20:06 Sharma: Teheran fürchtet US-amerikanisches Ablenkungsmanöver +++
Das iranische Regime misstraue den USA, berichtet ntv-Korrespondentin Kavita Sharma. Das erschwere mögliche Verhandlungen. Teheran fürchte, von den USA mit deren diplomatischem Werben von einer bevorstehenden Angriffswelle abgelenkt zu werden.
+++ 19:58 Hisbollah-Rakete tötet Mann in Nordisrael +++
Bei einem Raketenangriff der Hisbollah ist in der israelischen Küstenstadt Naharija ein Mann getötet worden. Zudem habe es 14 Verletzte gegeben, darunter einen Schwerverletzten, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Den Angaben zufolge wurden außerdem elf Menschen wegen Angstzuständen behandelt. Ein Sanitäter berichtete von beschädigten Gebäuden und massiver Zerstörung nach einem Raketeneinschlag. Israelischen Medien zufolge wurde der Parkplatz eines Wohnhauses getroffen.
+++ 19:49 Israel schickt wohl weitere Soldaten in den Libanon +++
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge weitere Soldaten in den Süden des Nachbarlandes Libanon geschickt. Soldaten einer weiteren Division hätten sich in den vergangenen Tagen den "gezielten Bodenoperationen im Südlibanon" angeschlossen, um dort die sogenannte Sicherheitszone auszuweiten, teilte das israelische Militär am Abend mit. Sie seien zuvor im Gaza-Krieg im Einsatz gewesen. Um wie viele Soldaten es sich konkret handelte, wollte die Armee auf Anfrage nicht sagen. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte kürzlich gesagt, Israel wolle bis auf Weiteres das Gebiet bis zum Litani-Fluss im Südlibanon kontrollieren.
+++ 19:30 Wadephul will "gemeinsame Lösungsansätze" mit USA +++
Außenminister Johann Wadephul dringt bei den Beratungen der G7-Länder auf einen gemeinsamen Kurs mit den USA für ein rasches Ende des Iran-Kriegs: Man müsse "um gemeinsame Lösungsansätze ringen - so schwer es angesichts der Lage auch ist". Wadephul signalisierte, es gebe mit den britischen und französischen Vertretern einen Konsens in der Sache.
+++ 19:06 Trump: Angriff auf Iran war "ein Test für die Nato" +++
US-Präsident Donald Trump hat die ausbleibende Hilfe von Nato-Verbündeten bei der Sicherung der Straße von Hormus im Iran-Krieg erneut kritisiert. Der Republikaner sagte bei einer Kabinettsitzung in Washington: "Das war ein Test für die Nato." Er sei sehr enttäuscht. Man werde sich daran erinnern und "niemals vergessen", drohte er.
+++ 18:51 Rutte beschwichtigt Trump: Europäer brauchen "Zeit für Positionierung" +++
Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat um das Verständnis der USA für ihre europäischen Verbündeten geworben. Europa habe "Zeit" gebraucht, weil die US-Regierung ihre Verbündeten "aus guten Gründen" nicht über die Angriffe auf den Iran habe informieren können, sagte Rutte am Donnerstag in Brüssel. Das habe im Weißen Haus "zu einiger Frustration" geführt, räumte er ein. Trump hatte sich verärgert darüber gezeigt, dass sich die Nato-Partner nicht an einem militärischen Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormus beteiligen wollten. Trump beschimpfte die Verbündeten als "Feiglinge".
+++ 18:35 Bericht: US-Militärs müssen nach iranischen Attacken aus Hotels arbeiten +++
Ein Bericht der "New York Times" beschreibt den Rückzug und die Verlegung von US-Truppen infolge der Gegenangriffe des Iran. Viele Militärangehörige mussten ihre Arbeitsplätze verlegen, weil Stützpunkte in der Region beschädigt wurden. Kritiker sehen das laut dem Bericht als Folge von Planungsfehlern der Trump-Regierung. Sie habe Personal und Familien vor Kriegsbeginn nicht rechtzeitig aus der Region geholt. Die US-Streitkräfte könnten zwar dezentral weiterkämpfen, unter anderem aus Hotelzimmern. Doch sie verlören dabei Schlagkraft.
+++ 18:17 Korrespondent erklärt widersprüchliche US-Strategie mit Verunsicherung +++
Korrespondent Gordian Fritz erklärt die US-amerikanische Doppelstrategie: Drohungen und Truppenverschiebungen einerseits, das Dringen auf Verhandlungen andererseits. Trump und sein Team seien offenbar mit ihren Verhandlungspartnern und deren Zielen nicht sicher, so Fritz.
+++ 17:55 Trump: Kontrolle über Irans Öl ist Option für die USA +++
Die USA könnten Präsident Donald Trump zufolge die Kontrolle über das iranische Öl übernehmen. Dies sei eine Option, sagt Trump bei einer Kabinettssitzung. Er verglich die Lage im Iran mit der in Venezuela. Dort gebe es eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Regierung bei den Ölvorräten.
+++ 17:33 Trump "enthüllt" iranisches Geschenk: Zehn Tanker dürfen Meerenge passieren +++
Laut US-Präsident Donald Trump hat das iranische Regime mehreren Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erlaubt. Eine Geste, die er zuvor als "Geschenk" an die USA angekündigt hatte. Trump sagte, die Iraner hätten angeboten, die Tanker die Meerenge passieren zu lassen, "um euch zu zeigen, dass wir echt und verlässlich sind". Er habe sich gefreut, zu hören, dass die Tanker die Wasserstraße unversehrt durchqueren konnten. "Ich denke, wir haben es mit den richtigen Leuten zu tun", fügte Trump hinzu.
+++ 17:10 Huthis drohen: "Können unverzüglich eingreifen" +++
Der Anführer der jemenitischen Huthi-Miliz hat mit einem Eingreifen seiner Kämpfer in den Iran-Krieg gedroht. "Sollte sich der Konflikt auch nur ansatzweise so entwickeln, dass eine militärische Reaktion erforderlich wird, werden wir unverzüglich eingreifen (...), so wie wir es bereits in früheren Phasen getan haben", erklärte Abdul Malik al-Huth.
+++ 16:53 Witkoff: Iraner an Einigung interessiert - "suchen Ausweg" +++
Der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff hat während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus gesagt, es gebe "starke Anzeichen", dass Teheran an einer Einigung interessiert sei. Der Iran suche nach einem Ausweg, nachdem Trump am Wochenende eine "eindringliche Drohung" ausgesprochen habe. Witkoff bestätigte zudem, dass die USA dem Iran einen 15-Punkte-Plan übermittelt hätten.
+++ 16:28 Trump lobt Iraner: "großartig im Verhandeln" +++
US-Präsident Donald Trump räumt ein, dass die Iraner "großartig im Verhandeln" seien. Er sei sich aber nicht sicher, ob die USA willens seien, einen "Deal" mit dem Iran zu schließen. Es seien die Iraner, die um einen "Deal" bettelten, nicht er. Man müsse sehen, dass man einen richtigen "Deal" erziele und die Straße von Hormus geöffnet werde. Der Iran müsse einem "Deal" zustimmen oder sich auf weitere Angriffe einstellen.
+++ 16:01 Iran soll auf US-Plan reagiert haben +++
Wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, übermittelte der Iran in der Nacht eine Antwort auf einen 15-Punkte-Vorschlag der USA für ein Kriegsende - unter anderem mit der Forderung nach einem Ende der Kampfhandlungen an allen Fronten. Die Antwort sei "gestern Abend offiziell über Vermittler übermittelt worden", berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Teheran warte nun "auf die Antwort der Gegenseite". Um welche Vermittler es sich handelte, führte Tasnim nicht aus.
+++ 15:48 Iranischer Offizieller bezeichnet US-Plan als einseitig, sieht aber Hoffnung +++
Ein ranghoher offizieller Vertreter des Iran hat sich zum US-amerikanischen Plan zur Beendigung des Kriegs geäußert. Der Vorschlag sei Mittwochnacht von hochrangigen iranischen Vertretern und einem Vertreter des Obersten Führers des Iran "eingehend geprüft worden". In einer ersten Reaktion sei er als "einseitig und unfair" eingestuft worden. "Kurz gesagt sieht der Vorschlag vor, dass der Iran seine Fähigkeit zur Selbstverteidigung aufgeben würde, im Austausch für einen vagen Plan zur Aufhebung von Sanktionen." Dem Vorschlag fehlten die Mindestvoraussetzungen für einen Erfolg. Womöglich könne man dennoch vorankommen. Es gebe aber "noch keine Vereinbarung für Verhandlungen, und kein Plan für Gespräche erscheint zum jetzigen Zeitpunkt realistisch". Die Türkei und Pakistan versuchten, dabei zu helfen, "eine gemeinsame Basis zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten zu schaffen und Differenzen abzubauen".
+++ 15:35 Irans Parlament soll an Gebühren für Hormus-Passage arbeiten +++
Zwei iranische Nachrichtenagenturen zitieren nach übereinstimmenden Medienberichten einen Abgeordneten des Parlaments in Teheran: Die Gesetzgeber planen demnach eine Regelung, die dem Regime ermöglichte, Gebühren auf die Durchfahrt der Straße von Hormus zu erheben. "Wir sorgen für die Sicherheit, und es ist nur natürlich, dass Schiffe und Öltanker solche Gebühren entrichten", wird der Abgeordnete zitiert. Abgaben auf die Passage der wichtigen Seehandelsroute waren bereits Teil der Reaktion des Iran auf US-amerikanische Forderungen.
+++ 15:21 Malaysia dankt Teheran für Erlaubnis, Meerenge zu durchqueren +++
Malaysias Regierung hat nach eigenen Angaben für Schiffe aus dem asiatischen Land eine Erlaubnis zur Passage der Straße von Hormus erhalten. Die Meerenge, durch die unter anderem ein erheblicher Anteil der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte verschifft wird, ist seit Beginn des Kriegs gegen den Iran weitgehend blockiert. Malaysias Ministerpräsident Anwar Ibrahim teilt in einer Fernsehansprache mit, dass er mit Spitzenvertretern des Iran, Ägyptens, der Türkei und anderer Staaten in der Region gesprochen habe und dass nun malaysische Schiffe durch die Straße von Hormus gelassen würden. Er danke Irans Präsident für die Erlaubnis der Passage.
+++ 15:08 Iran: Mehr als 1900 Tote seit Kriegsbeginn +++
Im Iran sind seit Beginn der israelischen und US-Luftangriffe Ende Februar dem stellvertretenden Gesundheitsminister Ali Dschafarian zufolge mehr als 1900 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien 240 Frauen und mehr als 200 Kinder, sagte Dschafarian dem arabischen Sender Al Jazeera. Mehr als 24.800 Menschen seien verletzt worden. Für die Angaben gibt es keine unabhängige Bestätigung.
+++ 14:45 China dringt auf sofortige Waffenruhe im Nahen Osten +++
China ruft alle Parteien im Krieg zwischen den USA und Israel sowie dem Iran auf, die Angriffe einzustellen. China dringe auf eine Lösung des Konflikts durch Dialog und auf die Vermeidung einer Eskalation, sagt der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jiang Bin, vor der Presse in Peking. Die chinesische Führung werde an einer Deeskalation arbeiten. Entscheidend sei eine sofortige Waffenruhe.
+++ 14:17 Trump holt gegen Nato aus +++
US-Präsident Donald Trump wirft der Nato erneut mangelnde Unterstützung vor. In Großbuchstaben schreibt er auf seinem Online-Dienst Truth Social, die Nato habe absolut nichts getan, um beim Iran behilflich zu sein. Die USA seien auf die Nato nicht angewiesen, aber sie würden diesen sehr wichtigen Moment in der Geschichte niemals vergessen.
+++ 13:59 Israelische Rakete schlägt am Rand von Gaza-Zeltlager ein +++
Eine gewaltige Explosion erschüttert ein Lager für Vertriebene im Gazastreifen. Videos zeigen Flammen und Chaos zwischen Zelten. Berichte sprechen von einem Angriff, bei dem auch Zivilisten betroffen sein sollen. Details zu Ursache und Opferzahlen bleiben zunächst unklar.
+++ 13:43 Asien kämpft mit Kriegsfolgen – Panikkäufe an indischen Tankstellen +++
Die asiatischen Staaten haben besonders mit den Folgen des Krieges im Nahen Osten zu kämpfen, da ein Großteil des Öls und Erdgases aus den Golfstaaten im Normalfall nach Asien geht. Wegen Gerüchten über Kraftstoffengpässe kommt es in Indien vielerorts zu Panikkäufen - an den Tankstellen bilden sich lange Schlangen. Die Regierung verweist jedoch auf gut gefüllte Vorräte und bislang sind die Preise an den Tankstellen weitgehend stabil geblieben. In Südkorea kündigt die Regierung ein Ausgabenpaket zur Entlastung der Verbraucher wegen der hohen Energiepreise an. Nachdem auf den Philippinen ein "Energienotstand" ausgerufen wurde, kam dort nach AFP-Informationen ein erster Tanker mit mehr als 700.000 Barrel russischem Öl an. Derweil kündigt die Regierung in Tokio an, die Freigabe der nationalen Ölreserven ein weiteres Mal auszuweiten.
+++ 13:29 Neuer Termin für Trumps China-Reise löst Spekulationen zu Kriegs-Dauer aus +++
Der vom Weißen Haus bekannt gegebene neue Termin für die Reise von US-Präsident Trump nach China löst Spekulationen bezüglich der Kriegsdauer im Iran aus. Bei CNN heißt es, der neue Termin werde weithin als Hinweis auf die Einschätzung der Trump-Regierung hinsichtlich eines möglichen Endes des Konflikts interpretiert. Am Mittwoch hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, angekündigt, Trump werde am 14. und 15. Mai zu einem Staatsbesuch nach China reisen. Laut CNN lehnte es das chinesische Außenministerium jedoch an diesem Donnerstag auf Anfrage ab, den neuen Termin zu bestätigen. Ursprünglich war Trumps Reise für die kommende Woche geplant. Wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran wurde sie jedoch verschoben.
+++ 12:54 Pakistan bestätigt indirekte Gespräche zwischen USA und Iran +++
Das pakistanische Außenministerium erklärt auf X, dass indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran im Gange seien. Pakistan übermittle Nachrichten zwischen beiden Seiten. Der von mehreren Medien zitierte US-Vorschlag eines 15-Punkte-Plans für ein Ende des Iran-Krieges sei der Führung in Teheran von pakistanischen Vermittlern vorgelegt worden, derzeit werde darüber beraten. Die Türkei und Ägypten würden die Bemühungen unterstützen.
+++ 12:47 Trump spricht weiter von Verhandlungen mit Teheran: "Sie 'flehen' uns an" +++
US-Präsident Trump bekräftigt nachdrücklich, dass es sehr wohl Verhandlungen mit dem Iran gebe. "Die iranischen Verhandler sind ganz anders und 'seltsam'. Sie 'flehen' uns an, einen Deal abzuschließen, was sie auch tun sollten, da sie militärisch vernichtet wurden und null Chancen auf ein Comeback haben, und dennoch erklären sie öffentlich, dass sie unseren Vorschlag lediglich 'prüfen'. FALSCH!!!", schreibt Trump auf Truth Social. "Sie sollten es bald ernst meinen, bevor es zu spät ist", fügt er hinzu. Am Mittwochabend sagte Irans Außenminister Abbas Araghtschi im Staatsfernsehen, "ich erkläre mit Nachdruck, dass es keine Verhandlungen oder Gespräche mit der amerikanischen Seite gegeben hat".
+++ 12:35 Israel bezeichnet Tötung von Marine-Kommandeur als Botschaft +++
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz bestätigt einen Medienbericht, wonach das Militär den Marine-Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden bei einem Luftangriff gezielt getötet hat. Die Armee habe Admiral Aliresa Tangsiri "ausgeschaltet, zusammen mit hochrangigen Offizieren des Marinekommandos". Aus dem Iran gibt es dazu bisher keine Bestätigung. Tangsiris Tötung sei eine klare Botschaft an alle führenden Mitglieder der Revolutionsgarden, die den Iran kontrollieren: "Die israelische Armee wird euch einen nach dem anderen jagen und ausschalten." Es sei auch Ausdruck der Unterstützung für die Bemühungen der USA um eine Öffnung der Straße von Hormus.
+++ 12:14 Drohne filmt Angriff auf Black Hawk auf US-Stützpunkt +++
Eine Drohne steuert direkt auf eine US-Militärbasis im Irak zu. Die Aufnahmen zeigen Treffer auf einen Black-Hawk-Hubschrauber und ein Radar-System. Camp Victory nahe des Flughafens Bagdad wird immer wieder Ziel von solchen Angriffen.
+++ 11:36 Bericht: Pentagon entwickelt Optionen für "finalen Schlag" gegen Iran +++
Das Pentagon entwickele militärische Optionen für einen "finalen Schlag" gegen den Iran, meldet das Portal "Axios" und beruft sich auf zwei US-Offizielle und sowie zwei weitere Quellen, die mit den internen Diskussionen vertraut sind. Sie beschreiben vier Optionen, aus denen US-Präsident Donald Trump auswählen könnte.
Die Invasion oder Blockade der Insel Kharg, Irans wichtigstem Ölexportzentrum.
Die Invasion der Insel Larak, die dem Iran hilft, seine Kontrolle über die Straße von Hormus zu festigen.
Die Einnahme der strategisch wichtigen Insel Abu Musa und zweier kleinerer Inseln nahe dem westlichen Eingang der Straße von Hormus.
Die Blockierung oder Beschlagnahmung von Schiffen, die iranisches Öl auf der Ostseite der Straße von Hormus exportieren.
Laut "Axios" hat das US-Militär zudem Pläne für Bodenoperationen tief im iranischen Hinterland vorbereitet, um das in Atomanlagen gelagerte hochangereicherte Uran zu sichern. Doch anstatt solch einer riskanten Operation könnten die USA auch Luftangriffe auf die Anlagen durchführen, um den Iran daran zu hindern, auf das Material zugreifen, heißt es. Laut dem Bericht glauben einige US-Beamte, dass eine vernichtende Machtdemonstration die Verhandlungsposition in Friedensgesprächen stärken würde oder für Trump Anlass sein könnte, einen Sieg zu verkünden.
+++ 11:06 Pakistan: Israel nimmt Irans Außenminister und Parlamentspräsident von Todesliste +++
Israel hat nach einer Intervention Pakistans nach Angaben aus Islamabad den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf von einer Liste potenzieller Angriffsziele genommen. "Die Israelis hatten ihre Koordinaten und wollten sie ausschalten", sagt ein Vertreter der pakistanischen Regierung. "Wir haben den USA gesagt, wenn diese auch noch ausgeschaltet werden, gibt es niemanden mehr, mit dem man reden kann." Daraufhin hätten die USA die Israelis gebeten, von dem Vorhaben abzulassen.
+++ 10:44 Tankstellen dürfen nur noch einmal täglich, Preise anheben +++
Knapp vier Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs und stark gestiegenen Spritpreisen beschießt der Bundestag ein Maßnahmenpaket. Künftig dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag, um 12.00 Uhr, die Preise erhöhen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Verstöße sollen mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro geahndet werden. Die neue Regel könnte vor Ostern in Kraft treten. Außerdem bekommt das Bundeskartellamt mehr Befugnisse gegen überhöhte Preise. Für den Gesetzentwurf stimmen die schwarz-roten Regierungsfraktionen sowie die Grünen. Linke und AfD votieren dagegen. Das Paket muss noch den Bundesrat passieren, das ist am Freitag geplant. Mehr dazu lesen Sie hier.
+++ 10:31 Iranischer Marine-Kommandant soll getötet worden sein +++
Der iranische Kommandant der Marine der Islamischen Revolutionsgarde, Alireza Tangsiri, soll tot sein. Er sei bei einem Angriff in der iranischen Stadt Bandar Abbas getötet worden, sagt ein israelischer Offizieller laut einem Bericht der Zeitung "The Times of Israel". Tangsiri sei für die Blockade der Straße von Hormus verantwortlich gewesen, sagt der Offizielle demnach. Eine unabhängige Bestätigung dafür gibt es bisher nicht. Auch liegt weder von iranischer Seite noch vom israelischen Militär eine offizielle Stellungnahme zu dem Angriff vor. Bei der "New York Times" heißt es unter Berufung auf drei israelische Offizielle, das israelische Militär habe den Marinekommandeur mit einem Luftangriff ins Visier genommen. Tangsiri habe sich zum Zeitpunkt des Angriffs mit anderen Offizieren der Revolutionsgarden in einem Wohnungsversteck befunden. Jedoch sei unklar, ob er getötet wurde.
+++ 10:11 Kleim zu Zickzackkurs: "Trump kann nicht entscheiden, wann Krieg zu Ende ist" +++
Während widersprüchliche Signale aus Washington und Teheran für Verwirrung sorgen, wird eines immer deutlicher: "Donald Trump will da raus, so schnell wie möglich", sagt ntv-US-Experte Peter Kleim. Doch der Iran sitzt strategisch am längeren Hebel.
+++ 10:03 Krieg lässt deutsche Exporterwartungen sinken +++
Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich nach Beginn des Iran-Kriegs merklich verschlechtert. Das Barometer für die Exporterwartungen sank im März auf minus 0,9 Punkte, von plus 2,7 Zählern im Vormonat, wie das Münchner Ifo-Institut zu seiner Unternehmensumfrage mitteilt. Zuvor hatte es drei Anstiege in Folge gegeben. "Der Krieg im Iran hat die Unsicherheit unter den Exporteuren merklich erhöht", sagt der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Viele Unternehmen befürchten eine sinkende Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten."
+++ 09:40 Golfstaaten erneut unter Beschuss +++
Neben Abu Dhabi (Siehe Eintrag um 08:50 Uhr) berichten weitere Golfstaaten von erneutem Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilt die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtet, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben. Auch in Jordanien wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Petra innerhalb der vergangenen 24 Stunden drei Raketen abgefangen.
+++ 09:26 Israel meldet intensiven Raketenbeschuss durch Iran +++
In mindestens sieben Wellen binnen weniger Stunden flogen am Morgen nach Militärangaben iranische Geschosse auf Israel. In zahlreichen Gebieten Israels - darunter im Großraum Tel Aviv, Jerusalem sowie im Norden des Landes - gab es Raketenalarm. Nach Angaben von Armee und Rettungskräften kam es an mehreren Orten zu Einschlägen. Es gibt Berichte zu Verletzten in Tel Aviv sowie in einer arabischen Ortschaft östlich der Küstenmetropole. Auch vom Libanon aus gab es in der Nacht und am Morgen erneut Beschuss des israelischen Nordens.
+++ 08:59 Trump prahlt, Iran stellt fünf Bedingungen +++
Die USA greifen erneut Ziele im Iran an, während Donald Trump im Weißen Haus den Krieg schon als gewonnen feiert und von Deals spricht. Teheran weist den US-Plan für eine Waffenpause im Staatsfernsehen zurück und kontert mit eigenen Bedingungen - inklusive Souveränität über die Straße von Hormus.
+++ 08:50 Abu Dhabi: Zwei Menschen durch Raketentrümmer getötet +++
In Abu Dhabi sind nach offiziellen Angaben zwei Menschen getötet worden, als Trümmer einer abgefangenen Rakete auf eine Straße fielen. Drei weitere Personen seien verletzt und mehrere Fahrzeuge beschädigt worden, teilt das Medienbüro des Emirats mit. Weitere Details, etwa zur Rakete, sind bisher nicht bekannt. Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran beschießt die Islamische Republik ihrerseits nach eigenen Angaben Ziele am Persischen Golf, die in Zusammenhang mit den USA stehen. In der Region hat das US-Militär etliche Stützpunkte.
+++ 08:28 Maritimer Dienst registriert vereinzelte Durchfahrten in Straße von Hormus +++
In der vergangenen Woche hätten 16 Schiffe mit eingeschaltetem automatischen Schiffsidentifizierungssystem (AIS) die Straße von Hormus durchfahren, erklärt das Unternehmen Windward, wie der Sender Al Jazeera berichtet. Die Webseite Windward ist auf die Ortung von Schiffsverkehr spezialisiert. In der Meerenge beobachtet worden seien zudem acht "dunkle Schiffe" mit einer Länge von über 290 Metern, deren AIS ausgeschaltet gewesen sei. Darunter sei ein vom US-Finanzministerium sanktioniertes Schiff, das am 16. März in der Nähe des Hafens Khor Fakkan in den Vereinigten Arabischen Emiraten - einem wichtigen Umschlagplatz für Öltanker - gesichtet wurde, bevor es sein AIS abgeschaltet habe. Der seit Ende Februar andauernde Krieg hat die Lieferungen durch die Straße von Hormus, über die normalerweise etwa ein Fünftel der weltweiten Rohöl- und Flüssigerdgasversorgung transportiert wird, nahezu vollständig zum Erliegen gebracht.
+++ 07:59 Pistorius bereitet am meisten Sorge, "dass es keine Exit-Strategie gibt" +++
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius äußert sich besorgt über das Vorgehen der USA und Israels im Iran-Krieg. "Was mir an diesem Krieg am meisten Sorgen macht, ist, dass es keine Konsultationen gab, es keine Strategie gibt, kein klares Ziel, und das Schlimmste aus meiner Sicht ist, dass es keine Exit-Strategie gibt", sagt Pistorius einer Pressekonferenz mit seinem australischen Kollegen Richard Marles in Canberra.
+++ 07:30 Israel meldet Einschläge im Großraum Tel Aviv +++
Bei neuen Raketenangriffen des Irans auf Israel am Morgen hat es nach Militärangaben mehrere Einschläge im Großraum Tel Aviv gegeben. Sechs Menschen seien in der arabisch geprägten Ortschaft Kfar Kassem östlich der Küstenmetropole verletzt worden, Im Verlauf der Nacht hatte es nach Medienberichten weitere Raketenangriffe aus dem Iran sowie aus dem Libanon auf den Großraum Tel Aviv gegeben. Beim Vorrücken der israelischen Armee im Südlibanon ist ein Soldat getötet worden, wie das Militär mitteilt.
+++ 07:24 CDU-Vize Kretschmer nennt Iran-Krieg "völkerrechtswidrig" +++
CDU-Parteivize Michael Kretschmer stärkt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Rücken für dessen Einschätzung, dass der von den USA und Israel gestartete Iran-Krieg völkerrechtswidrig sei. "Der Bundespräsident hat total Recht: Das ist ein völkerrechtswidriger Krieg", sagt der sächsische Ministerpräsident bei einer Veranstaltung unter anderem von der Sächsischen Zeitung am Mittwochabend in Berlin. "Und die Reaktion vom Iran ist auch unsäglich und ist auch völkerrechtswidrig. Jetzt muss damit Schluss sein."
+++ 07:03 Mineralölverband warnt vor Versorgungsproblemen bei langem Krieg +++
Der Mineralölverband Fuels und Energie warnt vor Lieferengpässen bei einem lange andauernden Krieg im Nahen Osten. "Sollte sich die Blockade der Straße von Hormus in nächster Zeit nicht spürbar entspannen, verschärft sich der globale Wettbewerb um das am Markt verfügbare Angebot an Rohöl und Mineralölprodukten", sagt der Sprecher des Verbands der "Rheinischen Post". "Dann könnte die Versorgung Europas und damit auch Deutschlands in Mitleidenschaft gezogen werden." Aktuell drohen dem Verband zufolge keine Lieferengpässe bei Benzin, Diesel oder Heizöl in Europa und Deutschland.
+++ 06:50 Asylanträge von Iranern häufig abgelehnt +++
Rund jeder dritte Asylsuchende aus dem Iran hat zuletzt Schutz in Deutschland erhalten. Das geht aus einer Auskunft des Innenministeriums an die Linken-Abgeordnete Clara Bünger hervor. So waren im Januar und Februar 35 Prozent der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entschiedenen Asylanträge erfolgreich. Ausgeklammert sind unter anderem Verfahren, die sich aus formalen Gründen erledigt haben. Damit ist die Schutzquote allerdings zuletzt gestiegen: Im Jahresschnitt 2025 lag sie bei 26,8 Prozent. Ende Dezember 2025 begannen im Iran landesweite Proteste, die ursprünglich durch eine Wirtschaftskrise und einen Absturz der Landeswährung Rial ausgelöst wurden. Die Proteste eskalierten im Januar, als die Unruhen auch Metropolen erreichten. Der Sicherheitsapparat reagierte mit brutaler Härte. Ende Februar griffen die USA und Israel mit Luftschlägen an. Die Auskunft des Ministeriums zeigt auch, dass Iraner mit Klagen gegen ablehnende Asylbescheide häufig erfolgreich waren, und zwar im vergangenen Jahr in mehr als jedem dritten Fall. Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Bünger, wertet dies als Indiz dafür, dass das Bamf zu strikt über Anträge von Iranern entscheidet.
+++ 06:38 Rubios erste Auslandsreise seit Kriegsbeginn führt zu G7-Treffen +++
Die Außenminister der G7-Staaten beraten ab 11 Uhr in der Nähe von Paris über die Lage im Nahen Osten und den Ukraine-Krieg. US-Außenminister Marco Rubio reist aus Washington an, es ist seine erste Auslandsreise seit dem Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar. Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul wird erwartet. Frankreich hat derzeit den Vorsitz der G-7-Staaten, zu denen auch die USA, Deutschland, Großbritannien, Kanada, Italien und Japan zählen. Zu dem Treffen eingeladen wurden auch die Außenminister aus Indien, Brasilien, Südkorea und der Ukraine.
+++ 06:16 US-Armee: Zwei Drittel der iranischen Raketen- und Drohnen-Produktionsanlagen getroffen +++
Die US-Armee hat eigenen Angaben zufolge mehr als zwei Drittel der iranischen Produktionsanlagen für Raketen und Drohnen sowie einen ähnlichen Anteil der maritimen Produktion und der Werften des Landes getroffen. Seit Kriegsbeginn hätten die US-Streitkräfte zudem mehr als 10.000 militärische Ziele getroffen, erklärt der Befehlshaber des US-Militärkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, in einer Videobotschaft. Die US-Armee habe außerdem 92 Prozent der größten Schiffe der iranischen Marine beschädigt oder zerstört. Damit habe Teheran "nun die Fähigkeit verloren, in der Region und weltweit in nennenswertem Maße seine Macht auf See auszuüben und Einfluss zu nehmen". Die Häufigkeit iranischer Drohnen- und Raketenstarts sei um 90 Prozent zurückgegangen, sagt Cooper. Die US-Armee habe Teheran außerdem "die Fähigkeit genommen, sie wiederherzustellen". Laut Cooper liegen die US-Streitkräfte "bei der Erreichung der ganz klar definierten Ziele im Zeitplan oder sind dem Zeitplan sogar voraus". Mehr dazu lesen Sie hier.
+++ 05:50 Vereinigte Arabische Emirate: Iran greift mit Raketen und Drohnen an +++
Die Vereinigten Arabischen Emirate werden nach Angaben des emiratischen Verteidigungsministeriums mit Raketen und Drohnen aus dem Iran angegriffen. Die emiratische Luftabwehr "reagiert derzeit auf anfliegende Raketen- und Drohnen-Bedrohungen aus dem Iran", erklärt das Ministerium am Morgen im Onlinedienst X.
+++ 05:08 Israel meldet "großangelegte Angriffe" im Iran +++
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge "großangelegte" Angriffe in weiten Teilen des Iran ausgeführt. Dabei sei "Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" anvisiert worden, erklärt die israelische Armee. Unter anderem hätten die israelischen Streitkräfte die Stadt Isfahan im Zentrum des Iran attackiert. Dort soll es laute Explosionen gegeben haben.
+++ 04:13 Pistorius: Sind bereit zur Absicherung einer Waffenruhe +++
Verteidigungsminister Boris Pistorius hält einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im Iran-Krieg für möglich. "Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klar", sagt der SPD-Politiker. Es sei so schnell wie möglich eine diplomatische Lösung nötig. Er richtete diese Forderung vor allem an den Iran, aber auch die USA. "Wir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machen", so Pistorius. Aber: "Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern."
+++ 03:04 Trump: Iran will "unbedingt eine Einigung" +++
Nach einem Dementi des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi spricht US-Präsident Donald Trump erneut von laufenden Verhandlungen mit dem Iran. "Sie verhandeln übrigens, und sie wollen unbedingt eine Einigung erzielen", sagt er bei einem Abendessen für republikanische Kongressabgeordnete in Washington. "Aber sie trauen sich nicht, das zu sagen, weil sie glauben, dann von ihren eigenen Leuten getötet zu werden." Den oppositionellen Demokraten wirft Trump vor, diese würden versuchen, "von all den enormen Erfolgen abzulenken, die wir bei dieser Militäroperation erzielen."
+++ 01:36 Hohe Spritkosten: US-Post hebt Preise für Paketsendungen an +++
Die US-Postbehörde USPS will die Preise für Pakete und Express-Sendungen wegen der gestiegenen Treibstoffkosten vorübergehend um acht Prozent anheben. Der Aufschlag soll ab dem 26. April gelten und bedarf noch der Zustimmung der Aufsichtsbehörde, teilt USPS mit. Das Standard-Briefporto sei davon nicht betroffen. Die Behörde warnt davor, dass ihr bereits im Oktober das Geld ausgehen könnte. Konkurrenten wie FedEx und UPS erheben USPS zufolge wegen des Iran-Krieges bereits Treibstoffzuschläge von 25 bis 28 Prozent.
+++ 00:20 Irans Außenminister will von Verhandlungen nichts wissen +++
Irans Außenminister Abbas Araghtschi bestreitet Verhandlungen mit den USA und lehnt Gespräche mit Washington ab. "Wir haben nicht die Absicht, zu verhandeln - bisher haben keine Verhandlungen stattgefunden, und ich glaube, dass unsere Haltung vollkommen prinzipientreu ist", sagt Araghtschi im iranischen Staatsfernsehen. "Derzeit ist es unsere Politik, weiter Widerstand zu leisten". Jetzt über Verhandlungen zu sprechen, sei "ein Eingeständnis der Niederlage." Der Iran wolle "den Krieg zu den eigenen Bedingungen beenden".
+++ 23:13 IWF prüft Finanzbedarf von Ländern wegen Iran-Krieg +++
Der Internationale Währungsfonds (IWF) spielt offenbar Szenarien durch, welche Länder bei einem länger andauernden Iran-Krieg neue Finanzhilfen benötigen könnten. Das meldet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Der IWF habe seine Länderabteilungen gebeten, Analysen zu Leistungsbilanzen und möglichem Finanzierungsbedarf vorzulegen. Der Schwerpunkt liege dabei auf Staaten, für die bereits Hilfsprogramme laufen.
+++ 22:18 Bericht: USA entsenden 2500 Soldaten in den Nahen Osten +++
Die USA haben die Entsendung von rund 2500 Soldaten in den Nahen Osten angeordnet, wie ein Beamter des Verteidigungsministeriums gegenüber Al Jazeera bestätigt. Demnach umfassen die für den Einsatz vorgesehenen Kräfte Kommandeure und logistische Unterstützungseinheiten Das Weiße Haus hatte zuvor mit massiven Angriffen gedroht, sollte Teheran nicht auf den US-Deal eingehen.
+++ 22:01 Wadephul äußert sich zu Trumps Iran-Verhandlungen +++
Außenminister Johann Wadephul hat Teheran aufgefordert, sich auf Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Iran-Krieges einzulassen. Es sei begrüßenswert, dass US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum gegenüber der iranischen Führung zunächst um einige Tage aufgeschoben habe und nun Verhandlungen anstrebe, sagt der CDU-Politiker. "Irans Regime ist gut beraten, jetzt darauf einzugehen."
+++ 21:18 Weißes Haus droht Iran: "Trump blufft nicht - und er ist bereit, die Hölle zu entfesseln" +++
Die Verhandlungen mit dem Iran "dauern an" und seien "produktiv", sagt Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses - trotz anderslautender Aussagen aus Teheran. Die iranische Führung müsse "die Realität der gegenwärtigen Lage akzeptieren" - andernfalls komme es zu massiven US-Angriffen. "Präsident Trump blufft nicht - und er ist bereit, die Hölle zu entfesseln", droht Leavitt in Richtung Teheran.
+++ 20:57 Iran-Experte: Teheran nutzt Straße von Hormus für Ölausfuhr nach China +++
Die Blockade der Straße von Hormus wird nach Einschätzung des deutsch-iranischen Politikwissenschaftlers und Iranexperten Ali Fathollah-Nejad zu einem immer größeren internationalen Problem. Doch die Meerenge ist längst nicht für jeden Tanker geschlossen.
+++ 20:37 Iran prüft US-Vorschläge - dementiert aber direkte Verhandlungen +++
Der Iran führt nach Angaben von Außenminister Abbas Aragtschi keine direkten Verhandlungen mit den USA. Zwar sende Washington über verschiedene Vermittler Botschaften - dies bedeute jedoch keine Verhandlungen, betont Aragtschi. Die oberste Führung in Teheran prüfe derzeit die vorliegenden Vorschläge. Der Iran fordere ein dauerhaftes Ende des Konflikts sowie Entschädigungen für die Zerstörungen. Die USA hätten laut dem iranischen Minister die Kriegsziele wie einen schnellen Sieg und einen Regimewechsel verfehlt. Aragtschi ruft die Nachbarstaaten auf, auf Distanz zu den USA zu gehen.
+++ 20:13 ntv-Reporterin: "Unklar, ob Trump und Netanjahu gleiche Ziele verfolgen" +++
In der vierten Woche des Krieges im Nahen Osten legt Donald Trump einen 15-Punkte-Plan vor - diesem dürfte der Iran aber wohl kaum zustimmen, kommentiert ntv-Reporterin Raschel Blufarb aus Israel. Bei Benjamin Netanjahu steigt wohl die Nervosität.
+++ 19:54 Iran droht mit Angriffen auf "lebenswichtige Infrastruktur" +++
Geheimdienstinformationen deuten nach den Worten des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf darauf hin, dass "Feinde" die Besetzung einer iranischen Insel planen. Dies solle mit Unterstützung eines namentlich nicht genannten Landes aus der Region geschehen, teilt Ghalibaf bei X mit. "Die iranischen Streitkräfte beobachten die Bewegungen des Feindes", schreibt er weiter. Sollten diese aktiv werden, werde der Iran die "lebenswichtige Infrastruktur" in dem unterstützenden Land mit "ständigen und unerbittlichen Angriffen" überziehen.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.