Politik

Werbeverbot für KlimaschädlichesAmsterdam verhängt Burger-Bann auf Plakatflächen

23.01.2026, 15:11 Uhr
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Rund um Amsterdams weltberühmte Grachten bekommen Besucher bald keine Fleischwerbung mehr vorgesetzt. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

So etwas gibt es bisher in keiner anderen Großstadt der Welt: Werbeflächen in Amsterdam dürfen künftig nicht mehr für klimaschädliche Produkte gebucht werden. So sind Reklame für Fleisch und Anbieter fossiler Energie ab dem Sommer tabu.

Amsterdam verbietet Reklame für Fleisch und fossile Energie. Ab diesem Sommer darf an Straßen, Plätzen und Haltestellen keine Werbung mehr gemacht werden für etwa Hamburger, Kreuzfahrten, Dieselautos oder Flugreisen. Eine Mehrheit des Gemeinderats stimmte dem Verbot zu. Nach Angaben der Stadt ist Amsterdam die erste Hauptstadt der Welt, die Fleisch-Reklame verbietet.

Die Grüne Partei GroenLinks, eine der Initiatoren des Verbotes, sprach von einem "wichtigen Sieg für das Klima und die öffentliche Gesundheit". "Für Werbung großer Unternehmen, die die Klimakrise vorantreiben, ist in Amsterdam kein Platz mehr", sagte die grüne Stadtabgeordnete Jenneke van Pijpen.

Schon 2020 wollte Amsterdam sogenannte fossile Reklame verbieten. Doch bisher kam es nicht dazu. Reklame-Verbote für Dienste oder Produkte, die fossile Energie nutzen und dem Klima schaden, gibt es bereits in anderen niederländischen Städten. Reklame für Fleisch wurde bisher nicht verboten. Im vergangenen Jahr hatte ein Gericht in Den Haag auch eine Klage von Reiseveranstaltern gegen das Reklame-Verbot abgewiesen.

Quelle: ntv.de, jog/dpa

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