Politik

"Das ist gelebte Demokratie" Bidens Sprecherin Psaki tritt ab

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Psaki übergibt ihren Posten als Sprecherin der Biden-Administration nach 15 Monaten.

(Foto: REUTERS)

Integrität, Respekt und Höflichkeit wollte sie ins Weiße Haus zurückbringen. Unter Psaki, Sprecherin von US-Präsident Biden, ändern sich der Ton und die Art der Presseunterrichtung nach den Trump-Jahren. Nun übergibt sie an die erste schwarze Frau auf dem Posten.

Abschied vom Briefing-Raum im Weißen Haus in Washington: Nach fast 16 Monaten als Sprecherin von US-Präsident Joe Biden hat sich Jen Psaki zum letzten Mal den Fragen der Korrespondenten gestellt. "Ich habe mir versprochen, dass es nicht emotional werden würde", sagte die 43-Jährige - die zwischenzeitlich dennoch mit ihren Gefühlen zu kämpfen hatte. Psaki gehörte zu den prominenten Gesichtern der Regierung des Demokraten Biden. Mit der bisherigen Vizesprecherin Karine Jean-Pierre übernimmt nach Psaki erstmals eine schwarze Frau den wichtigen Posten. 

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Psakis Weggang zeichnete sich bereits im April ab. Sie selber äußerte sich nicht zu weiteren Berufsplänen. Nach Medienberichten soll sie aber zum liberalen Fernsehsender MSNBC wechseln. Psaki dankte dem US-Präsidenten und der First Lady Jill Biden, ihrem Team sowie den Korrespondenten. "Sie haben mich herausgefordert, Sie haben mich gedrängt, Sie haben mit mir debattiert, und manchmal waren wir nicht einer Meinung", sagte sie. "Das ist gelebte Demokratie." Die Mutter von zwei kleinen Kindern dankte außerdem ihrem Ehemann. 

Psaki sagte weiter, als sie nach dem Wahlsieg mit Biden über ihre künftige Rolle gesprochen habe, sei es darum gegangen, "Integrität, Respekt und Höflichkeit ins Weiße Haus zurückzubringen". Unter den Sprecherinnen und Sprechern von Biden-Vorgänger Donald Trump waren die werktäglichen Pressekonferenzen abgeschafft worden. Trump bezeichnete kritische Medien als "Feinde des Volkes". Mit Psaki kehrten die regelmäßigen Pressekonferenzen und ein respektvoller Umgang mit den Journalisten im Briefing-Raum zurück.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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