Politik

Schwesig kann hoffen CDU büßt Vorsprung auf SPD ein

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Der Landtag im Nordosten hat seinen Sitz im Schweriner Schloss.

(Foto: imago images/Eibner)

In einem Jahr muss sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern dem Wählervotum stellen. Aktuell liegen die beiden Koalitionäre SPD und CDU gleich auf. Das heißt auch, die CDU hat ihren Vorsprung auf die Regierungschefin eingebüßt.

Ein knappes Jahr vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegen die regierende SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die mitregierende CDU in einer Umfrage gleichauf. Beide Parteien kommen in der jüngsten repräsentativen Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Norddeutschen Rundfunk, die "Ostsee-Zeitung" und die "Schweriner Volkszeitung" auf 27 Prozent der Stimmen. In einer Umfrage für den NDR vom Juni hatte die CDU noch deutlich vor der SPD gelegen.

Drittstärkste Kraft wäre der neuen Umfrage zufolge die AfD mit 15 Prozent, gefolgt von der Linken mit 12 Prozent. Die Grünen könnten mit 10 Prozent in den Landtag einziehen, während die FDP den Einzug mit 3 Prozent erneut verpassen würde.

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Die SPD liegt in der Umfrage gut drei Prozentpunkte unter ihrem Ergebnis der Landtagswahl 2016. Die CDU würde acht Punkte hinzu gewinnen, die AfD mehr als fünf Punkte verlieren. Die Linke würde in etwa stagnieren, die Grünen könnten ihr Ergebnis verdoppeln. Befragt wurden den Angaben zufolge vom 18. bis zum 21. November 1000 Wahlberechtigte.

In Mecklenburg-Vorpommern soll im Herbst 2021 ein neuer Landtag gewählt werden. Derzeit regiert im Nordosten eine Regierung aus SPD und CDU. Ministerpräsidentin ist Manuela Schwesig. Das Bundesland ist seit 1998 ununterbrochen SPD-geführt.

Quelle: ntv.de, jwu/AFP