Politik

Aufräumaktion nach G20-Krawallen Deutsche Putzeffizienz begeistert Al-Dschasira

Zwei Nächte lang ziehen linke Chaoten plündernd durch Hamburg. Am Sonntagmorgen wachen viele Anwohner in einem Trümmerfeld auf, doch schon wenige Stunden später ist dank einer gemeinsamen Putzaktion von Zerstörung und Randalen nichts mehr zu sehen.

Verbrannte Barrikaden, eingeschlagene Fensterscheiben, geplünderte Supermärkte, komplett zerstörte Straßenzüge: Hamburger Anwohnern bietet sich am Sonntagmorgen ein Bild der Zerstörung. Doch während die Verantwortlichen in Fernsehen und Zeitung darüber streiten, ob SPD, Linke und Grüne ein linkes Problem haben, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz zurücktreten sollte und die EU eine europaweite Extremistendatei braucht, widmen sie sich lieber den praktischen Problemen und räumen ihre Stadt auf.

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Angetrieben vom Trotz gegenüber den Krawallmachern und der Liebe zur Hansestadt erwacht im Internet das Hashtag #HamburgRaeumtAuf zum Leben. Alleine bei Facebook melden sich kurzfristig mehr als 8000 Freiwillige und verabreden sich für den frühen Sonntagnachmittag um 13 Uhr zum Putzen. Sie bringen Eimer, Besen und Mülltüten mit und beseitigen innerhalb kürzester Zeit die Spuren der Zerstörung. Nur wenige Stunden später erklärt die Hamburger Stadtreinigung den Stadtteil Altona für "sauber".

Dieser Einsatz sorgt aber nicht nur beim "Orangenen Block", wie sich die professionellen Hamburger Reinigungskräfte kurzerhand nennen, für Freude, sondern auch beim arabischen Fernsehen. Der arabische TV-Sender Al-Dschasira twitterte unter der Überschrift "Dankeschön, deutsche Effizienz" ein Video, das im Wechsel Bilder von zerstörten und später sauberen Geschäften und Straßenzügen zeigt. "Hamburg ist in weniger als 24 Stunden nach den Anti-G20-Protesten wieder sauber", steht darunter.

Quelle: n-tv.de, chr