Politik

Großbrand in Gelsenkirchen Flüchtlingsheim brennt ab

4989fb3d42d92cd23f000c5a9314b168.jpg

Die Halle war nicht mehr zu retten. Verletzt wurde aber niemand.

(Foto: dpa)

Die Feuerwehr in Gelsenkirchen muss zu einem Großeinsatz ausrücken. Eine Flüchtlingsunterkunft brennt. Die Sache geht glimpflich aus – doch es gibt noch offene Fragen.

Eine als Flüchtlingsunterkunft genutzte Traglufthalle in Gelsenkirchen ist bis auf das Gestänge niedergebrannt. Von den über 90 Bewohnern der Zelthalle wurde bei dem Brand niemand verletzt, wie die Stadt Gelsenkirchen mitteilte. Das Wachpersonal der Unterkunft im Stadtteil Buer hatte die Flammen noch rechtzeitig bemerkt.

"Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es trotz des Großbrandes keine Verletzten gab", sagte die Sozial- und Feuerwehrdezernentin der Stadt, Karin Welge. Als das Feuer ausbrach, hätten sich 41 Menschen in der gut fußballfeldgroßen Halle aufgehalten. Nach ersten Zeugenaussagen sei der Brand in der Zelthalle entstanden und habe sich schnell ausgebreitet. Die Gelsenkirchener Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf. Sie geht bisher nicht von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Ob ein technischer Defekt oder Fahrlässigkeit der Auslöser für das Feuer war, soll nun ermittelt werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Die Feuerwehr rückte mit rund 50 Einsatzkräften an. Obwohl das Feuer schnell unter Kontrolle war, konnte das Abbrennen der Halle nicht mehr verhindert werden. Die Bewohner wurden zunächst in einem Bus untergebracht und später in eine andere Flüchtlingsunterkunft in Gelsenkirchen gefahren.

Quelle: ntv.de, vpe/dpa

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.